Preis rund 100 Euro

Android-Dockingstation: Philips Fidelio AS111/12 im Test

Philips versucht mit einer Reihe von Lautsprecher-Docks für Android den Apple-Lifestyle auf die Smartphones mit Google-Betriebssystem zu übertragen. Das große Problem dabei: Die Mini-USB-Anschlüsse zum Abstellen in der Dockingstation befinden sich bei den Android-Telefonen nicht immer an derselben Stelle. Taugt die Lösung von Philips? 

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Philips Fidelio Dock AS 111/12: Philips setzt auf den Android-Lifestyle und bietet mit dem AS 111/12 eine Dockingstation extra für Smartphones mit dem Google-Betriebssystem an. Dank des flexiblen Anschlusses soll sich das System an verschiedene Telefone anpassen. Im Test erweis sich die Halterung aber als sperrig. Zum Video: Philips Fidelio Dock AS 111/12

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Sperrige Connector-Lösung
  2. 2Herstellervielfalt bei Micro-USB-Anschlüssen 
  3. 3Schnittstelle auch für andere OS
  4. 4Fidelio-App
  5. 5Satter Sound
  6. 6Fazit: Sperriger Docking-Anschluss, guter Klang

Docking-Lautsprecher mit Musikempfang per Bluetooth sind eigentlich nichts Neues. Egal ob von i-Geräten, Android-Smartphones oder Windows Phone 7 - eigene Lieblingsstücke spielen die Boxen in der Regel ohne Probleme über die Schnittstelle ab. 

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Allerdings waren Docks zum Abstellen der Geräte bisher vornehmlich auf Apple-Geräte mit standardisiertem Anschluss angepasst. Philips betritt jetzt mit einer Reihe von Bluetooth-Lautsprechern speziell für Android-Smartphones Neuland: Weil die Telefone mit Google-Betriebssystem keine einheitliche Position für den Micro-USB-Anschluss besitzen, soll ein flexibles Dock in den neuen Geräten der Fidelio-Reihe Android-Geräte verschiedenster Hersteller aufnehmen. Netzwelt hat die kleinsten Dockinglautsprecher der Reihe, den rund 100 Euro teuren AS 111/12, unter die Lupe genommen und überprüft, ob die Lösung in der Praxis taugt.

Sperrige Connector-Lösung

Gleich vorweg: Der von Philips FlexiDock getaufte USB-Connector ist Segen und Fluch zugleich. Segen, weil der Vorstoß von Philips hoffentlich auch andere Hersteller auf den Plan rufen dürfte, Dock-Lösungen für die heterogene Android-Landschaft zu entwickeln. Fluch, weil die Lösung sperrig und umständlich wirkt.

Das liegt einerseits am schmalen Micro-USB-Connector, der das Android-Handy nur mit etwas Übung aufnimmt. Der USB-Anschluss des FlexiDock lässt sich hierfür um 360 Grad drehen, sodass das Display des Smartphones nach vorne ausgerichtet ist. Zur Stabilisierung dienen zudem zwei Knöpfe links und rechts am Dock. Im Vergleich zu Apple-Systemen mit ihrem breiteren Anschluss wirkt die Arretierung trotzdem instabil.

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