Neues Projekt in den USA
Fernsehmarkt: Google plant offenbar Pay-TV-Angebot
Google möchte in zwei US-amerikanischen Städten schnelles Internet anbieten. Jetzt wird darüber berichtet, dass der Suchmaschinenanbieter im Rahmen dieses Projekts auch einen weiteren Vorstoß in den Fernsehmarkt wagen könnte. Demnach soll Google an Plänen zu einem Pay-TV-Angebot sitzen.
Über diese Pläne von Google berichtet das Wall Street Journal, das sich auf Personen beruft, die mit den Plänen vertraut sind. Der Suchmaschinenanbieter soll bereits mit großen Fernsehkanälen Gespräche führen. Dazu zählen Walt Disney, Time Warner und Discovery Communications. Bislang wurde den Quellen zufolge aber noch keine endgültige Entscheidung getroffen.
Neuer Mitarbeiter als Hinweis
Zuständig für die Gespräche ist angeblich Jeremy Stern. Der ehemalige Manager der Nation Cable & Telecommunications Association ist seit September für Google tätig. Weder Google, noch Disney, Time Warner oder Discovery waren jedoch für eine Stellungnahme gegenüber dem Wall Street Journal bereit.
Die Pay-TV-Pläne beruhen auf dem Google-Projekt, in Kansas City High-Speed-Internet mittels Glasfasernetz einzurichten. Neben einem Pay-TV-Angebot möchte Google möglicherweise auch Telefon-Dienste anbieten. Ob die Angebote auch in andere Städte gebracht werden, ist derzeit noch genauso unklar wie Preise oder die genauen Kanäle.
Überraschend wäre ein neuer Vorstoß von Google in den Fernsehmarkt nicht. Mit Google TV gibt es schon einen Service, allerdings konnte sich dieser noch nicht durchsetzen. Es handelt sich dabei um eine Software-Plattform für Set-Top-Boxen und Fernseher. Außerdem startete der Suchmaschinenanbieter zu Beginn des Monats einige neue YouTube-Kanäle. Insgesamt sind rund 100 neue Kanäle geplant, die teils von prominenten Persönlichkeiten und teils von Produktionsfirmen mit Inhalten beliefert werden sollen.


Google bewegt sich auf ungewohntem Terrain: Nach der klassischen TV-Werbung übt sich der Medienkonzern mit einer Suchfunktions-Software auf dem Heimgerät. Zuschauer sollen so ihr eigenes Wunschprogramm zusammenstellen können.
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Mit "Google Editions" tritt im Juni oder Juli ein neuer Dienst für den Verkauf digitaler Bücher auf den Markt. Das geht aus Medienberichten hervor. Google könnte mit dem System Apple und Amazon Paroli bieten.
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YouTube wird Gerüchten zufolge um neue Kanäle ergänzt. Diese funktionieren allerdings nicht nach dem Video-on-Demand-Prinzip, sondern besitzen ein Programm mit festen Sendezeiten.
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Lange Wartezeiten auf ein Paket können nerven. Bei Amazon gibt es deshalb Amazon Prime mit besonders schnellem Versand. Google plant einem Medienbericht zufolge, ebenfalls einen schnellen Lieferservice zu starten.




