Alternativer E-Mail-Client für Windows und Mac OS X

Postbox: Kombination aus Google Mail, Dropbox, Evernote und Facebook

Postbox ist ein leistungsfähiges E-Mail-Programm, das komplett anders funktioniert als Outlook, Thunderbird und Co.: Statt Nachrichten nach ihrem Absender beziehungsweise Empfänger oder dem Datum zu sortieren, werden diese automatisch indexiert und thematisch gruppiert. Damit ist die E-Mail-Flut leichter erträglich.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Mac oder Windows
  2. 2Schicke Optik
  3. 3Themen und Suche
  4. 4Google und Facebook
  5. 5Fazit
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Nicht nur im geschäftlichen Umfeld steigt die Menge an E-Mails weiter an, mit denen wir täglich bombardiert werden. Zwar können Spam-Filter dafür sorgen, zumindest sinnlose Werbung automatisch zu löschen, doch die eigentlich wichtigen Nachrichten müssen Nutzer immer noch E-Mail für E-Mail von Hand bearbeiten.

Mac oder Windows

Diese Herausforderung will ein E-Mail-Programm namens Postbox lösen, das erstmals auf der TechCrunch Conference im Jahr 2008 der Öffentlichkeit präsentiert wurde und kürzlich in der dritten Version erschienen ist. Aktuell werden die Betriebssysteme Windows XP (mit Service Pack 2) oder neuer sowie Apple Mac OS X Snow Leopard oder Lion unterstützt. Unter Windows ist das Programm nur als 32-Bit-Anwendung verfügbar, Besitzer eines Macintosh können hingegen zwischen einer 32- und 64-Bit-Variante auswählen. Leider ist die Anwendung nicht kostenlos, der Preis liegt aktuell bei knapp 30 Dollar (entspricht etwa 22 Euro).

Die Postbox-Einstellungen sind leicht verständlich. (Bild: Netzwelt)
Die Postbox-Einstellungen sind leicht verständlich. (Bild: netzwelt)

Schicke Optik

Unabhängig vom eingesetzten System können Nutzer eine kostenfreie Testversion herunterladen, die sich 30 Tage lang ohne Einschränkung ausprobieren lässt. Die Installation von Postbox 3.0 unter Windows oder Mac OS X bedarf keiner weiteren Erklärung. Beim ersten Start fragt die Anwendung den Nutzer nach den Zugangsdaten des E-Mail-Postfachs: Nach Eingabe von E-Mail-Adresse und Kennwort wird die notwendige Konfiguration in der Regel automatisch durchgeführt, was auch bei den meisten Konkurrenten längst zum Standard gehört.

Die Oberfläche der Anwendung erinnert sehr an Thunderbird, auf dem Postbox aufbaut: In der Symbolleiste am oberen Fensterrand finden sich die wichtigsten Funktionen, zum Beispiel zum Abruf oder der Beantwortung von E-Mails. Links im Fenster gibt es eine Spalte, die zwischen Konten und Ordnern unterscheidet und zu jedem Punkt die ungelesenen Nachrichten signalisiert. Die schmale Spalte daneben zeigt eine Liste aller E-Mails des gewählten Ordners, einzelne Nachrichten werden rechts angezeigt. Postbox zeigt standardmäßig keine Bilder in HTML-Mitteilungen an, auf Wunsch kann dies aber mit einem Klick umgestellt werden.

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