Finanzierung der Entwicklungshilfe

Bill Gates: Microsoft-Gründer spricht beim G20-Gipfel

Der Microsoft-Gründer Bill Gates ist schon länger im Bereich der Entwicklungshilfe aktiv und unterstützt mit der Bill & Melinda Gates Foundation vor allem das Gesundheitswesen. Als erster Privatmann wird Bill Gates nun auf dem G20-Gipfel sprechen - auf Einladung von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy.

Beim G20-Gipfel darf Bill Gates als erster Privatmann seine Ideen präsentieren. (Bild: Bill Gates)
Beim G20-Gipfel darf Bill Gates als erster Privatmann seine Ideen präsentieren. (Bild: Bill Gates)
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Auf seinem Blog schreibt Bill Gates: "Ich bin sehr aufgeregt, dass ich eine Chance habe zu der wachsenden Erkenntnis innerhalb der G20-Länder beizutragen, dass ihr Wohlstand davon abhängt, dass sie helfen, die Lebensstandars für die weltweit Ärmsten anzuheben." Gates wird Vorschläge auf dem G20-Gipfel präsentieren, wie die Entwicklungshilfe in Zukunft finanziert werden kann. Ihm schweben drei unterschiedliche Steuern vor.

Erhöhung der Tabaksteuer soll helfen

Gates schlägt den G20-Ländern eine Finanztransaktionssteuer, die Erhöhung der Tabaksteuern oder Steuern auf Kerosin und Schiffstreibstoff vor, um zusätzliche Gelder für die Entwicklungshilfe zu generieren. Gegenüber Welt Online erklärte der Microsoft-Gründer, dass ihm eigentlich alles recht sei, was Geld für die Ärmsten bringt, aber er persönlich die Tabaksteuer favorisiere. "Das ist eine klare Win-Win-Einnahme. Wenn die Steuer steigt, gibt es weniger Raucher und weniger Menschen werden krank. Und die Einnahmen können auch noch für einen guten Zweck verwendet werden."

Für Gates ist entscheidend, "dass die Hilfe auf Bereiche gebündelt wird, die wirklich großen Einfluss auf die Entwicklung haben". Er nennt hier Innovationen in der Landwirtschaft oder neue Impfungen. Es sei wichtig, nicht nur kurzfristig zu denken. Auf die Frage, in welcher Rolle er mehr Einfluss in der Welt gehabt habe - als Microsoft-Chef oder als Wohltäter -, erklärt Gates, dass das schwer zu vergleichen sei. Allerdings sei die Art, ein Problem zu durchdenken gar nicht so unterschiedlich.

Früher in diesem Jahr wurde Bill Gates in den Ehrensenat der "Stiftung Lindauer Nobelpreisträger" aufgenommen. Damals kritisierte er unter anderem das Entwicklungshilfe-Engagement von Deutschland.

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Beiträgeinsgesamt 3 Beiträge

entweder Benzin oder Tabak, warum nicht auf nicht Vermögen ???????????

Oooch, die armen armen Raucher. Die sind wirklich zu bemitleiden. Sie ruinieren vorsätzlich die Gesundheit ihrer Mitmenschen und tun sich dann auch noch selbst leid, wenn man sie dafür zur Kasse bittet.

Das hätte ich auchnoch geschafft. Erhöht die Steuern ist die altbekannte Masche. Und das es wieder auf die Raucher abgewälzt wird, war auch klar.

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