Wie ein kleines Tablet
Galaxy S WiFi 5.0 im Test: Internetfähiger Mediaplayer von Samsung
Die Galaxy-Reihe von Samsung umfasst neben Smartphones und Tablets auch Mediaplayer. Diese Multifunktionsgeräte laufen unter dem Namen Galaxy S WiFi und sind aktuell in zwei Größen erhältlich. Die netzwelt-Redaktion nahm das fünf Zoll große Modell genauer unter die Lupe und zeigt seine Vor- und Nachteile.
Samsung Galaxy S WiFi 5.0: Mit dem Galaxy S WiFi bietet Samsung einen internetfähigen Mediaplayer mit Android an. Die netzwelt-Redaktion hat die 5-Zoll-Variante getestet, alternativ gibt es den Player auch mit einem vier Zoll großen Touchscreen. Zum Video: Samsung Galaxy S WiFi 5.0
Inhaltsverzeichnis
- 1Verarbeitung und Handhabung
- 2Bildschirm und Betriebssystem
- 3Technische Ausstattung
- 4Verwendung als MP3-Player
- 5Fazit: Eine Ergänzung zum Handy
Das Galaxy Tab 10.1 gilt als Konkurrenz für Apples iPad, das Galaxy S2 steht dem iPhone gegenüber. Mit dem Galaxy S WiFi 4.0 und 5.0 bietet Samsung jetzt auch ein Konkurrenzprodukt zum iPod touch von Apple. Allerdings unterscheidet sich speziell das 5-Zoll-Modell alleine durch die Größe deutlich von Apples Mediaplayer.
Verarbeitung und Handhabung
Der Galaxy S WiFi 5.0 besitzt ein Plastik-Gehäuse, wahlweise in Schwarz oder Weiß. Dadurch wirkt der Mediaplayer nicht besonders hochwertig. Ansonsten gibt es an der Verarbeitung nichts auszusetzen. Die Spaltmaße bewegen sich in engen Grenzen, das Gehäuse lässt sich nicht merklich eindrücken. Der Lautstärkeregler an der Seite des Players weist deutliche Druckpunkte bei der Bedienung auf.
Mit einer Größe von fünf Zoll wirkt der Galaxy S WiFi 5.0 eher wie ein Tablet-PC als ein portabler Mediaplayer. Aufgrund seiner Abmessungen (141 x 78 x 11,9 Millimeter) ist der Player fast zu groß für die Hosentasche. Er trägt deutlich auf und beim Sitzen stört das Gerät merklich. In der Hand liegt der Player zwar gut, allerdings ist eine einhändige Bedienung eigentlich nicht möglich. Dafür ist der Bildschirm zu groß beziehungsweise müsste man ständig umgreifen. Andererseits bietet der große Bildschirm natürlich Vorteile, wenn es um die Darstellung von Medieninhalten, wie Videos, Fotos oder Webseiten geht. Hier muss der Nutzer selbst entscheiden, ob ihm die Größe zusagt.
Bildschirm und Betriebssystem
Beim Bildschirm handelt es sich um einen Super-Clear-LCD. Im Vergleich zu einem Super-AMOLED-Display wirken die Farben beim Galaxy S WiFi nicht ganz so kräftig, sondern eher etwas natürlicher. Die Auflösung beträgt sowohl bei der vier Zoll großen als auch der hier getesteten fünf Zoll großen Variante 480 x 800 Pixel. Dies macht sich beim größeren Modell negativ bemerkbar, besonders bei der Darstellung von Schrift, zum Beispiel beim Surfen im Internet. Hier wirkt die Schrift unscharf - kein Vergleich zum Retina-Display des aktuellen iPod touch-Modells.
Der Galaxy S WiFi 5.0 wird ab Werk mit Android 2.2 alias Froyo ausgeliefert. Nutzer kommen also nicht in den Genuss der aktuellen Version von Googles mobilem Betriebssystem. Der Hersteller hat allerdings angekündigt, dass ein Update auf Gingerbread zur Verfügung gestellt werden soll. Der noch nicht erhältliche Galaxy S WiFi 3.6 wird direkt mit Android 2.3 ausgeliefert. Samsung setzt dabei wieder seine eigene TouchWiz-Oberfläche ein. Der Prozessor besitzt eine Taktfrequenz von einem Gigahertz, Spiele wie zum Beispiel Angry Birds laufen dadurch flüssig, Webseiten werden relativ schnell geladen.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: MP3-Player und Samsung Galaxy.

Zitat: ... hardwareausstattung ... Das Galaxy S WiFi 5.0 verfügt über einen 1GHz-Prozessor, Single-Core. ARM-Cortex-A8 der auch im Galaxy S verbaut wurde. Der verbaute...
Das galaxy s wifi 5.0 startet die Spiele nach meiner Erfahrung etwas langsamer, es läuft aber bei den Spielen problemlos. Was noch vergessen wurde ist, dass die Kamera keinen Zoom besitzt, doch da der ja so...
das wifi 5.0 hat ein tft display und das 4.0 ein sclcd
schade dass hier kein wort über die hardwareausstattung verloren wird. wie schlägt sich das gerät in punkto rechenleistung gegen ein galaxy s (II)?