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Asus EeePad Slider im Test: Android-Tablet mit Tastatur
Die Alternative für Vielschreiber

von Jan Johannsen Uhr veröffentlicht

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Geübte Smartphone- und Tablet-Besitzer können mit ihren Geräten schnell schreiben, doch mit einer richtigen Tastatur, wie sie im Android-Tablet EeePad Slider von Asus steckt, tippt es sich in der Regel noch schneller.

Asus schielt mit seinen Android-Tablets auf Vielschreiber, die nicht auf eine Tastatur verzichten können. Beim EeePad Slider schiebt der Nutzer den Touchscreen nach oben und legt so die Tastatur frei, die sogar über spezielle Android-Tasten verfügt.

Typische Tablet-Hardware

Das EeePad Slider verfügt über Komponenten, die sich in vielen aktuellen Android-Tablets finden. Der 10,1 Zoll große IPS-Touchscreen mit einer HD-tauglichen Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln verfügt über große Blickwinkel von rund 170 Grad. Allerdings ist das Display nicht entspiegelt, sodass im Freien bei Sonnenlicht, aber auch bei künstlicher Beleuchtung in geschlossenen Räumen immer wieder störende Reflexionen auftreten.

Asus baut in das Tablet die Tegra-2-Plattform von Nvidia, die über einen mit einem Gigahertz getakteten Prozessor und einen Geforce-Grafikchip verfügt, sowie einen ein Gigabyte großen Arbeitsspeicher ein. Den 32 Gigabyte großen internen Speicher des EeePad Slider kann der Nutzer noch mit einer microSDHC-Karte um bis zu 32 Gigabyte erweitern.

Ins Internet gelangt das Tablet nur per WLAN, ein UMTS-Modell hat Asus bisher nicht angekündigt. Über kurze Entfernungen tauscht das EeePad Slider zudem per Bluetooth Daten mit anderen Geräten aus.

Tastatur und Touchscreen im Einklang

Der Touchscreen des EeePad Slider von Asus reagiert ohne Verzögerungen schon auf leichte Berührung. Schaltfläche oder App-Symbole lassen sich gezielt drücken und Wischbewegungen erleichtern die Navigation durch längere Listen oder auf Webseiten.

Die Tasten der Tastatur fallen zwar kleiner aus als bei Netbooks, erlauben aber trotzdem ein schnelleres Tippen als das virtuelle Standard-Tastenfeld von Android. Einige Sondertasten heben sich durch ihre Größe ab und die Home- sowie die Zurück-Taste sind extra an Googles mobiles Betriebssystem angepasst. Der Touchscreen ist dabei immer in greifbarer Nähe, so dass es nicht stört, kurz auf diesen zu wechseln.

Asus EeePad Slider

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Auf den ersten Blick ein typisches Android-Tablet mit 10,1 Zoll großem Touchscreen.

Als Betriebssystem installiert Asus Android 3.1 Honeycomb auf dem EeePad Slider, ein Update auf 3.2 steht aber bereits zum direkten Download per WLAN bereit. Die Benutzeroberfläche hat der Hersteller nur geringfügig verändert. Neben einem anderen Hintergrundbild unterscheiden vor allem fünf Apps das Tablet von der Standard-Variante des Betriebssystems: Es handelt sich um die E-Book-Verwaltung MyLibrary, den Netzwerk-Player MyNet, den Online-Speicher MyCloud, den Zeitungs-Kiosk Press Reader sowie die Büro-Anwendung Polaris Office. Der Nutzer hat darüber hinaus Zugriff auf den Android Market

Zwei Kameras und versteckte Lautsprecher

Das Gehäuse des EeePad Slider von Asus besteht - von dem Metall-Scharnier zwischen den beiden Teilen abgesehen - aus Kunststoff. Dieser wirkt aber deutlich hochwertiger als zum Beispiel beim Tablet S von Sony. Der metallicfarbene Rahmen verleiht ihm zudem noch ein wenig Metall-Optik.

An den Kanten des Tablets befinden sich neben dem schon erwähnten microSD-Kartenlesegerät noch ein Mini-HDMI- und ein USB-Anschluss. Das EeePad Slider verfügt über zwei Kameras auf Vorder- und Rückseite mit Auflösungen von 1,2 Megapixeln für Videochats und fünf Megapixeln für Fotos. Die Lautsprecher befinden sich im Inneren und liefern auch bei aufgeklapptem Gerät einen vergleichsweise leisen Ton.

Fazit: Für alle, die öfters längere Texte schreiben

Das EeePad Slider von Asus ist etwas größer und schwerer als andere aktuelle Android-Tablets, verfügt aber über die typische Hardware. Mit der aufschiebbaren Tastatur bietet es sich vor allem für Nutzer an, die öfters, und auch mal längere, Texte mit dem Gerät schreiben wollen.

Die unverbindliche Preisempfehlung von Asus für das EeePad Slider beträgt 499 Euro, wobei sich die Online-Händler derzeit noch an diese Vorgabe halten.

Als Alternative bietet sich das EeePad Transformer an, das als Tablet kleiner und leichter ist, sich aber mit einer Anstecktastatur in ein Netbook verwandelt.

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Asus EeePad Slider im Test: Android-Tablet mit Tastatur
Asus EeePad Slider im Test: Android-Tablet mit Tastatur
Mit einiger Übung lässt sich auch auf einer virtuellen Tastatur schnell tippen, doch mit der aufschiebbaren Tastatur des Android-Tablets EeePad Slider von Asus tippt es sich noch schneller.
http://www.netzwelt.de/news/89273-asus-eeepad-slider-test-android-tablet-tastatur.html
2011-11-02 16:45:54
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Asus EeePad Slider im Test: Android-Tablet mit Tastatur