Umringt von 16 Propellern

Kurzfilm: Erster bemannter Flug mit einem elektrischen Multikopter

Der Traum vom Fliegen beschäftigt die Menschheit schon seit langer Zeit. Neben Flugzeugen oder Hubschraubern gibt es dafür in Zukunft auch sogenannte Multikopter. Dem Team von e-volo, einem Unternehmen von drei Deutschen, ist jetzt ein bemannter Flug mit der neuartigen Flugkonstruktion gelungen.

Noch sieht die Sitzkonstruktion des Multikopters von e-volo recht abenteuerlich aus. (Bild: e-volo)
Noch sieht die Sitzkonstruktion des Multikopters von e-volo recht abenteuerlich aus. (Bild: e-volo)
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Laut Aussage von e-volo handelte es sich dabei um den weltweit ersten erfolgreichen Flug mit einem elektrischen Multikopter. Insgesamt rund eine Minute und 30 Sekunden dauerte der Test und das Fazit des Testpiloten Thomas Senkel lautet: "Die Flugeigenschaften sind sehr gutmütig. Ohne Zutun des Piloten bleibt das Ding einfach auf der Stelle in der Luft stehen". E-volo selbst gibt an, dass es sich bei ihrem Multikopter um die Zukunft des Fliegens handeln könnte, da er so einfach zu steuern sei wie ein Auto.

Akkuleistung derzeit das größte Hindernis

Dem benannten Flug gingen eine Entwicklungszeit von rund einem Jahr sowie eine Reihe von unbemannten Tests voraus. Der Prototyp sieht noch etwas abenteuerlich aus, so sitzt der "Passagier" auf einem Stuhl, der auf einer Art Gymnastikball befestigt ist. Um ihn herum befinden sich insgesamt 16 Propeller. Der Multikopter startet und landet dabei senkrecht wie ein Hubschrauber.

Bei dem Testflug erfolgte die Steuerung vom Boden aus. Laut Angaben von e-volo soll sie ganz einfach mit einem Joystick funktionieren, was die Handhabung sehr einfach macht. Für die automatische Lagerung und die Richtungssteuerung des Multikopters sind mehrere, unabhängige und sich gegenseitig überwachende Bordcomputer zuständig. Diese regeln für jeden Motor separat die Drehzahl.

Der Multikopter besitzt einen Elektroantrieb. Das Unternehmen gibt an, dass eine Flugstunde derzeit rund sechs Euro an Strom kosten würde. Als hauptsächliches Einsatzgebiet sehen die Entwickler den Multikoper als Luftsportgerät im Freizeitbereich. Eine Schwierigkeit ist derzeit noch der Akku, allerdings geht e-volo davon aus, dass sich das Problem bald durch die Weiterentwicklung der Akkutechnologie lösen wird.  

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Na hoffentlich sind die Propeller gut verschraubt :) Immer wenn ich Zukunft höre, frage ich mich, in was für einem Jahrhundert die Schreiber leben. Unsere Zukunft steurt auf Energieknappheit hin und...

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