Sicherer PC mit Microsoft und Windows Update
Hintergrundwissen: Sicherheit per Microsoft-Update
Microsoft sorgt durch Windows Update dafür, dass Sicherheitslücken im hauseigenen Betriebssystem und in Office ausgeräumt werden. Auch neue Versionen des Internet Explorer und Service Packs werden mithilfe von Windows Update verteilt, weshalb sich jeder Nutzer mit den Optionen beschäftigen sollte.
Inhaltsverzeichnis
- 1Arbeitsweise
- 2Konfiguration
- 3Für Mac OS X
Jahrelang kämpfte Microsoft mit dem negativen Bild, das Windows im Bereich Sicherheit hinterließ. Seit der aktuellen Version ist das Betriebssystem aber ähnlich robust wie Linux und Mac OS X, jedenfalls solange bei der Konfiguration keine Fehler gemacht werden. Diese stellen das größte Risiko für die Sicherheit dar.
Arbeitsweise
Einer der wichtigsten Eckpfeiler eines sicheren Systems ist Windows Update, das seit Windows 98 Teil des Betriebssystems aus Redmond ist. Zu Beginn war Windows Update eine Webanwendung, die vollständig im Browser bedient wurde und eine Aktivierung der ActiveX-Steuerelemente vorausgesetzt hat, was eventuell ein Sicherheitsrisiko darstellen kann. Aus diesem Grund und um Windows Update deutlich leichter aktivieren zu können, haben die Entwickler Windows Update zusätzlich direkt in die Systemsteuerung von Windows 7, Windows Server 2008 und Windows Vista eingebaut. Die Integration verbessert auch die Sicherheit.
Eigentlich ist der Name Windows Update für die entsprechende Funktion nicht mehr ganz korrekt: Seit 2005 bezeichnet Microsoft den Aktualisierungsdienst als "Microsoft Update", da mit seiner Hilfe längst Updates für alle Microsoft-Anwendungen ausgeliefert werden - nicht nur für das Betriebssystem. So können Nutzer auch Sicherheitspatches für den Microsoft SQL Server oder für Microsoft Office über Windows Update beziehen. Ein Netzwerk Dutzender global verteilter Server sorgt dafür, dass bei einer Aktualisierung einzelne Server nicht zusammenbrechen, wenn Millionen Anwender die neue Software (automatisch) herunterladen.



Microsoft hat kein zweites Service Pack für Windows 7 geplant. Dies will das britische Technik-News-Portal The Register erfahren haben. Es beruft sich dabei auf Quellen, die dem Entwickler-Team von Microsoft nahestehen.
Das Service Pack 1 für Windows 7 wird ab dem 22. Februar für die Öffentlichkeit freigegeben. Die Update-Sammlung steht Teilnehmern von Microsofts Entwicklerprogrammen bereits zur Verfügung. Netzwelt zeigt, was Nutzer beim Service Pack 1 erwartet.
Auch diesen Monat hat Microsoft im Rahmen seines Patch Days wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen. Im Fokus stand dieses Mal der Internet Explorer. Insgesamt wurden im Browser und im Betriebssystem 57 Lücken geschlossen.
Am 9. Februar will Microsoft 26 Sicherheitslücken in verschiedenen Windows-Betriebssystemen und Office-Anwendungen schließen. Die Patch-Sammlung behebt auch ein neues Datenleck im Internet Explorer. Insgesamt 13 Updates plant der Konzern zu veröffentlichen, elf davon für Betriebssysteme.
Schon seit Längerem kursieren Gerüchte um die Microsoft-Neuentwicklung Windows Blue. Das Online-Magazin The Verge will nun erfahren haben, um was es sich bei besagtem Projekt handelt.
Noch vor dem eigentlichen Patch-Day am 10. August 2010 hat Microsoft eine kritische Lücke in den Verknüpfungsdateien von Windows XP, Vista, 7 und der Serverversionen Windows Server 2003 und 2008 geschlossen. Die Lücke war erst Mitte Juli bekannt geworden und vornehmlich für Angriffe auf Unternehmen ausgenutzt worden.
Microsoft hat für die nächsten Tage ein großes Update für die Windows 7-Aktivierung angekündigt. Damit will der Konzern gegen Raubkopien vorgehen. Mehr als 70 Möglichkeiten, die Windows 7-Aktivierung zu umgehen, werden nach dem Update nicht mehr funktionieren.





