Komitee dementiert Medienberichte
Olympische Spiele in London: Handyempfang doch für alle Nutzer
Am Wochenende sorgte die britische Zeitung The Telegraph für Aufsehen mit der Meldung, dass aufgrund von Exklusivrechten bei den Olympischen Spielen 2012 in London in einigen Bereich ein O2-Vertrag vorausgesetzt wird, damit der Nutzer Handyempfang hat. Das Organisationskomitee weist diese Anschuldigung allerdings zurück.

Ein Sprecher des London Organising Committee of the Olympic Games and Paralympic Games (LOCOG) erklärte: "Wir haben mit allen Anbietern gesprochen und sind zuversichtlich, dass jeder sein Handy benutzen können wird", zitiert der Kurier, eine österreichische Tageszeitung, den LOCOG-Sprecher. Das Olympia-Gelände wurde auf einer Industriebrache erbaut, auf der es keinen Handyempfang gegeben hat.
Bericht des Telegraphs
Der britische Telegraph hatte berichtet, dass Besucher der Olympischen Spiele in London in den sogenannten Corporate Zones, die für Geschäftskunden vorgesehen sind, nur dann ihre Mobiltelefone verwenden können, wenn sie eine O2-SIM-Karte nutzen. Der Grund hierfür soll ein entsprechender Sponsorenvertrag sein. Besucher in den öffentlichen Bereichen des Olympia-Geländes wären von den Ausfällen nicht betroffen.
Eine nicht näher benannte Quelle hatte gegenüber dem Telegraph erklärt, dass es zu einem "Kommunikations-Albtraum“ kommen könnte. "Tausenden Firmenchefs und Geschäftsleuten wird es nicht möglich sein, ihre übliche Handynummer zu nutzen, da sich das LOCOG nicht mit der Situation beschäftigt", wird die Quelle zitiert.
Allerdings erklärte bereits ein LOCOG-Sprecher gegenüber der britischen Zeitung, dass man mit anderen Mobilfunkanbietern spreche und zuversichtlich sei, eine Lösung zu finden. Laut dem Bericht des Kuriers scheint das Problem inzwischen behoben zu sein.
