Entwicklerkonferenz in Florida

Ubuntu: Bald auch für Smartphones, Tablets, Navis und Fernseher

Auf der Ubuntu-Entwicklerkonferenz in Orlando, Florida, verkündete Mark Shuttleworth, Gründer der Firma Canonical, die Ubuntu unterstützt, dass das Betriebssystem in Zukunft auch für Smartphones, Tablet-PCs, Navigationsgeräte und Smart TVs bereitgestellt werden soll. Zu einem Erscheinungstermin äußerte er sich ebenfalls bereits.

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Das Betriebssystem Ubuntu wird bald auch für Smartphones, Tablets und Smart TVs zur Verfügung stehen. (Bild: Screenshot)
Das Betriebssystem Ubuntu wird bald auch für Smartphones, Tablets und Smart TVs zur Verfügung stehen. (Bild: Screenshot)
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In der Eröffnungsrede der Konferenz bedankte sich der südafrikanische Firmengründer zunächst ausführlich bei der Community, die gemeinsam an dem Open Source-Projekt Ubuntu arbeitet und dieses stetig verbessert. Dies hätte dazu geführt, dass über 20.000 neue Nutzer zu dem freien Betriebssystem gewechselt seien, die vorher noch nie das alternative OS verwendet hätten.

Unity bereits auf Smartphones ausgelegt

Am Ende seiner Rede gab er schließlich bekannt, dass Ubuntu künftig auch auf anderen Geräten einsetzbar sein soll. Dabei handele es sich um eine logische Erweiterung der Open-Source-Idee hinter Ubuntu und dem Wunsch, das System möglichst vielen Menschen zur Verfügung zu stellen, betonte Shuttleworth.

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Gegenüber dem Online-Magazin ZDnet gab er zudem an, bereits seit 18 Monaten Gespräche mit Partnern zu führen, um das OS auch für andere Systeme verfügbar zu machen. Dementsprechend sei die Unity-Desktopoberfläche auch bereits so entwickelt, dass sie einfacher auf andere Plattformen angepasst werden könne.

Die Entwicklung wird jedoch noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Der Canonical-Gründer äußerte, dass mit einer entsprechenden Veröffentlichung für Smartphones, Tablets, Navigationsgeräte und Smart TVs erst in 2014 im Rahmen von Ubuntu 14.04 zu rechnen ist.  

Ubuntu 12.04 nächste LTS

In der Eröffnungsrede ging Shuttleworth auch auf Ubuntu 12.04 ein. Dies soll die nächste Version des Betriebssystems mit Langzeitunterstützung (LTS) sein. Dafür arbeite man daran, dass System möglichst stabil zu gestalten, und wolle die Gestaltung der Unity-Desktopoberfläche noch einmal überarbeiten. Die gegenwärtige Version des OS können Sie hier auf netzwelt herunterladen.

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