Straßenpreis 170 Euro

Nokia 500 im Test: Einsteiger-Smartphone mit Gigahertz-Prozessor

Nokia hat nicht nur bei hochpreisigen Smartphones mit starker Konkurrenz zu kämpfen. Auch im Einsteiger- und Mittelklassesegment gerät der Hersteller unter Druck - denn die Android-Fraktion dreht an der Preisschraube. Mit dem Nokia 500 liefert der Hersteller nun aber eine starke Gegenantwort.

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Nokia 500: Mit dem Nokia 500 präsentiert der Hersteller eine leistungsstarke Alternative zu günstigen Einsteiger-Handys auf Android-Basis. Zum Video: Nokia 500

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Kaum Kompromisse bei der Ausstattung 
  2. 2Farblich anpassbar dank Wechselcover
  3. 3Warten auf Symbian Belle
  4. 4Kamera und Klang 
  5. 5Preis
  6. 6Fazit
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Das Nokia 500 bietet unter anderem einen 1-Gigahertz-Prozessor und eine 5-Megapixel-Kamera. Bei Handys mit solch einer Ausstattung rufen Hersteller zumeist Preise nahe oder gar über der 300 Euro-Grenze aus. Nokia dagegen verlangt für das Nokia 500 gerade einmal etwas mehr als 200 Euro, der Straßenpreis liegt sogar bereits darunter. Ein verlockendes Angebot für Käufer mit schmalem Geldbeutel, zumal sich die Kompromisse, die der Nutzer beim Kauf eingehen muss, in Grenzen halten. 

Kaum Kompromisse bei der Ausstattung 

Ein Blick auf die Ausstattungsliste offenbart: Das Nokia 500 unterstützt nicht den schnellen WLAN n-Standard und der Arbeitsspeicher misst nur 256 Megabyte. Einige Hersteller verbauen in der Preisklasse auch bereits 512 Megabyte RAM. Dafür fällt neben der Prozessorleistung und der hohen Kameraauflösung auch die Displayauflösung angenehm hoch aus. Statt wie die Displays der Konkurrenz-Modelle mit 480 x 320 Pixeln, löst das Display des Nokia 500 mit 640 x 360 Pixeln bei einer Bildschirmdiagonalen von 3,2 Zoll (8,1 Zentimeter) auf.

Das durchgehend hohe Arbeitstempo des Gerätes wird lediglich beim Surfen getrübt. Hier enttäuscht wie schon bei den Symbian-Smartphones E6 und X7 der vorinstallierte Browser. Dieser benötigt für das Sunspider-Benchmark 6722,2 Millisekunden, das Browsermark-Benchmark hängte sich durchgehend auf. Alle anderen Webseiten liefen im Test aber einwandfrei. Trotz seiner Rechenleistung unterstützt das Nokia 500 Adobe Flash nicht vollständig, bietet aber dank Flash Lite Unterstützung für Flash- Videos. Der Akku zeigte im netzwelt-Test keine Schwächen, stellte aber auch keine neuen Rekorde auf. Laut Hersteller erreicht das Nokia 500 eine maximale Sprechzeit von fünf Stunden. 

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