EA veröffentlicht neue Lizenzvereinbarungen
Anwalt zum Fall Origin: "Spyware-Klausel ist nun noch undurchsichtiger"
Electronic Arts (EA) hat die Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (EULA) für die Download-Plattform Origin geändert. Diese hatten erst letzte Woche für große Aufregung gesorgt, da einige Passagen es EA ermöglichten, auf alle Informationen auf dem Computer des Nutzers zuzugreifen. Blogger haben nun neue EULAs im Internet entdeckt.
Inhaltsverzeichnis
- 1"Nur kosmetische Änderungen"
- 2Solmecke: Spyware-Klausel undurchsichtiger
- 3"An Praxis ändert sich nichts"
Gefunden wurden die neuen Bestimmungen von Lesern des Blogs theorigin.de. Offenbar sind jedoch weiterhin beide Fassungen der EULA im Netz verfügbar. Die neue Fassung sei im Download von Origin enthalten und die ältere immer noch auf der offiziellen Seite abrufbar. Es bleibt also unklar, ob die neuen Lizenzvereinbarungen die alten ersetzen.
"Nur kosmetische Änderungen"
Aber selbst wenn dem so ist, herrscht kaum Grund zur Freude für Origin-Nutzer, denn wie Rechtsanwalt Christian Solmecke gegenüber netzwelt erklärt, unterscheiden sich die neuen EULAs von den alten hauptsächlich darin, dass sie intransparenter geworden sind. Solmecke - der sich auch schon mit den AGBs zum PlayStation Network auseinandersetzte - betont, dass es sich bei den Veränderungen lediglich um kosmetische Eingriffe handelt.
Grundsätzlich sei EAs Verwendung der Daten undurchsichtiger geworden. Das Unternehmen distanziert sich nun zwar davon, personenbezogene Daten zu sammeln, definiert im Anschluss jedoch Daten wie IP-Adresse, Betriebssystem, Software und Hardware-Peripherie als "nicht-personenbezogene Informationen", obwohl sie genau solche seien. Eine solche Datensammlung bezeichnet Solmecke als rechtswidrig.


Nachdem sich ein Anwalt die Enbenutzer-Lizenzvereinbarungen und Datenschutzrichtlinien bei Origin genau angeschaut hat, kommt er zu dem Schluss, dass einige Klauseln rechtswidrig sind. Er bezeichnet die Download-Plattform sogar als Spyware.
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Sonntagsfrage: EAs Online-Portal Origin sorgte für viel Aufregung in der letzten Woche. Anwälte und Spieler werfen der Software vor, Spyware-Elemente zu beinhalten, während EA dies abstreitet. Was meinen Sie?
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Im Kampf für die Rechte der Spiele-Gemeinde hat der Verbraucherzentrale Bundesverband einen Erfolg erzielt: Electronic Arts hat eine Unterlassungserklärung abgegeben. Die Verbraucherschützer sehen darin ein Signal an andere Spiele-Hersteller.





Beiträge
insgesamt 7 BeiträgeDas ist allerdings merkwürdig. Im Grunde sind Steam und Origin ja zwei ähnliche Systeme, die genau das selbe bezwecken. Warum man dann beide braucht, erschließt sich mir als Kunden nicht. Weißt du noch, ob du bei...
Super und ich hab origin aufn pc wegen dem game WARP das ich über steam gekauft hatte ich dachte das wäre nur in Battelfield 3 wies im fernseher kam und net in dem game -.-
Da macht sich niemand lächerlich. Das Produkt verstößt gegen geltendes Recht und somit ist es ein Reklamationsfall. Da der Händler keine Besserung nach geltenden Regeln im BGB erteilen kann, muss er im...
Zitat: Verweise auf Aktuellen Anlaß in den Nachrichten und mach einen ausdruck von einen der Rechtsanwalt Texte, dann sollte das kein Problem sein, wenn der Verkäufer dieses Verweigert,...
Zitat: Verbraucherzentralen nützen kein bißchen. Habe heute zum zweiten(!) mal versucht mein geöffnetes aber unbenutztes Exemplar bei Gamestop (in Marl) zurück zu geben, aber sowohl Gamestop...