Mit eingebautem Spyware-Schutz

Outpost Firewall: Solider Ersatz für die Windows-Firewall

Outpost Firewall ist eine Software, die jeden Computer mit Windows XP oder neuer vor Angriffen aus dem Netzwerk schützt. Damit wird zum Beispiel verhindert, dass Angreifer eine Sicherheitslücke des Rechners ausnutzen, um die Kontrolle über den eigenen PC zu übernehmen. Netzwelt stellt Outpost Firewall vor.

Outpost Firewall verbindet klassische Schutzfunktionen mit Anti-Spyware. (Bild: Netzwelt)
Outpost Firewall verbindet klassische Schutzfunktionen mit Anti-Spyware. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Für drei Systeme
  2. 2Firewall-Kontrolle
  3. 3Die Komponenten
  4. 4Fazit
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Jeder Rechner ist nur so lange geschützt, wie der Benutzer alle installierten Programme regelmäßig mit den neuesten Updates versorgt. Andernfalls kann es passieren, das eine noch nicht geschlossene (Sicherheits-)Lücke von einem Angreifer über das Netzwerk ausgenutzt wird, um die Kontrolle über den eigenen PC zu übernehmen.

Für drei Systeme

Mit Hilfe einer Firewall können Nutzer sicherstellen, dass ungeachtet fehlender Updates oder einer eventuell falschen Konfiguration der Rechner zuverlässig geschützt ist. Auch Windows bietet eine integrierte Firewall, die allerdings nur wenige Optionen bereitstellt. Neben den bekannten Alternativen von Symantec, Kaspersky und Co. bietet Agnitum mit der Outpost Firewall ein Programm, das den meisten Benutzern zwar eher unbekannt ist, aber trotzdem einen Blick lohnt. Für den Lizenzpreis von 29,95 Euro erwirbt der Nutzer die Berechtigung, Outpost Firewall 7.5 nicht nur auf einem System zu installieren, sondern auf bis zu drei PCs im Haushalt.

Outpost Firewall lässt dem Nutzer die Wahl zwischen Standard-Modus und erweiterter Installation. (Bild: Netzwelt)
Outpost Firewall lässt dem Nutzer die Wahl zwischen Standard-Modus und erweiterter Installation. (Bild: Screenshot)

Firewall-Kontrolle

Als Betriebssystem unterstützt Outpost Firewall - wie jede andere Anwendung der Security Suite - Windows XP mit Service Pack 3 oder neuer. Damit es bei der Installation keine Probleme gibt, sollten auf der Festplatte etwa 120 Megabyte Speicherplatz verfügbar sein. Auf Wunsch lädt der Setup-Assistent nach der Installation automatisch alle verfügbaren Aktualisierungen für das Programm herunter. Dieser Vorgang ist aber nicht so wichtig wie die anschließende Frage, ob Regeln für die Firewall automatisch erstellt und aktualisiert werden sollen. Optional trainiert sich Outpost Firewall 7.5 Pro in der ersten Woche selbstständig: Die SmartDecision-Technologie sorgt dafür, dass bekannte Programme (wie zum Beispiel Skype) nicht blockiert werden.

Zum Abschluss der Installation müssen Nutzer zwingend einen Neustart durchführen, damit die Firewall im System aktiviert wird - die erfolgreiche Einrichtung erkennt man durch ein weiteres Symbol in der Taskleiste. Die Oberfläche der Steuerungskonsole ist sehr übersichtlich gestaltet: Im Firewall-Bereich kann der Nutzer sehen, welche Prozesse auf welche Posts zugegriffen haben, und so möglicherweise schädliche Programme mit ungerechtfertigter Netzwerkaktivität erkennen. Auch über die Zahl der Verbindungen nach außen und die übertragene Datenmenge informiert Outpost Firewall. Erkennt die Software eine außergewöhnliche Aktivität, meldet sie diese dem Nutzer, der den Netzzugriff dann erlauben oder blockieren kann. In den Einstellungen der Anwendung gibt es die Möglichkeit, die Sensibilität für Angriffe zu erhöhen oder zu senken, je nachdem wie gut das System abgesichert werden muss und welche Anwendungen beziehungsweise Dienste darauf laufen.

Die Komponenten

Auf einem Windows Home Server kann Outpost Firewall dazu eingesetzt werden, den Zugriff auf bestimmte IP-Adressen zu blockieren. Neben der Firewall als Kernkomponente verfügt die Software noch über einen Spyware-Schutz, der sich ebenfalls über die Konsole steuern lässt: Nutzer können sehen, welche Prozesse auf ihrem System laufen und diese gegebenenfalls in eine Quarantänestation verschieben. Besonds großes Augenmerk haben die Entwickler auf die Kontrolle von Webinhalten gelegt, die heute die wichtigste Plattform für die Verbreitung von Spyware darstellen - selbst Flash-Inhalte kann Outpost Firewall überwachen.

In den Protokollen informiert Outpost Firewall detailliert über seine Aktivität. (Bild: Netzwelt)
In den Protokollen informiert Outpost Firewall detailliert über seine Aktivität. (Bild: Netzwelt)

Wie bei jeder anderen Firewall kann es vorkommen, dass gelegentlich ein Programm blockiert wird, das der Nutzer eigentlich verwenden wollte. Um den Grund für die Sperrung herauszufinden, hilft mitunter ein Blick in die Protokolle von Outpost Firewall: Dort schlüsselt die Anwendung alle ihre Aktionen in insgesamt 14 Kategorien auf, um zum Beispiel nur E-Mail-Ereignisse oder blockierte Browser-Inhalte einzusehen.

Fazit

Outpost Firewall 7.5 ist eine lohnenswerte Anwendung, die vor allem durch die Verbindung einer klassischen Firewall mit Spyware-Schutz überzeugen kann. Dadurch ist der Nutzer viel umfassender geschützt als durch andere Anwendungen - in jedem Fall erheblich besser, als es mit der Windows-Firewall möglich ist.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Firewall hier.

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