Grünes Geschnetzeltes

Im Kurztest: Orcs Must Die

Das Genre mag stets dasselbe sein, die Varianten sind Legion. Im Tower-Defense-Titel "Orcs Must Die" von Robot Entertainment müssen wie üblich durch geschicktes Platzieren von Verteidigungsmaßnahmen, aber auch mit einer gewissen Heimtücke, Gerissenheit und faulem Zauber Heerscharen von Grünhäuten abgewehrt werden. Ein äußerst chaotisches, derbe inszeniertes und doch kurzweiliges Vergnügen für PC und Xbox 360.

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Orcs Must Die - Launch Trailer: Dieser Stilmix aus Castle-Defense- und Action-Spiel geht darum, dass ein Spieler Orcs davon abhalten muss ein Gebiet zu erreichen. Hierfür stehen, neben verschiedenen Fähigkeiten auch platzierbare Fallen zur Verfügung. Der Trailer gibt einen Eindruck vom Spielgeschehen. Erscheinen wird Orcs Must Die auf der PlayStation 3 und der Xbox 360. Das ist der Launch-Trailer, anlässlich der Veröffentlichung. Zum Video: Orcs Must Die - Launch Trailer

Verdammtes Koboldblut! Ein unbedachter Schritt kostete den kampferprobten Erzmagier das Leben. Finstere Aussichten für das Reich, schließlich ist nur noch ein junge Novize zur Verteidigung übrig, reichlich grün hinter den Ohren, aber immerhin überaus ehrgeizig.

Glücklicherweise ist er nicht allein. Der Spieler greift dem Nachwuchsmagier kräftig unter die Arme, um die heranstürmenden Orks vom "Rift" genannten Hauptquartier fernzuhalten. In typischer Tower-Defense-Manier werden dafür zu Beginn die gewünschten Fallen ausgewählt und entsprechend an strategisch günstigen Punkten platziert. Da für pfeilschießende Wände, Stachelplatten, Teergruben, explosive Fässer, herabstürzende Baumstämme und andere perfide Abwehranlagen ein Obulus fällig wird, sollte angesichts des begrenzten Budgets weise gewählt werden. Zumindest anfangs. Im späteren Verlauf wächst das Arsenal auf ein beträchtliches Maß an - und will natürlich am Monstermob ausprobiert werden.

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Der Magier selbst steht jedoch nicht untätig herum: Er wirft sich unter wildem Knöpfcheneinsatz in die Schlacht. Mit Armbrust, Schwert und Zaubersprüchen schickt er eigenhändig die Angreifer über den Jordan, die Kamera stets im Rücken. Taktisches Vorgehen gibt es im Nahkampf nicht, nur die Energie muss im Auge behalten werden. Außerdem wollen zwischen den immer stärker werdenden Feindeswellen die Verteidigungsanlagen ausgebessert und weiter ausgebaut werden.

Obwohl die Orks in großen Stückzahlen massakriert werden, hält sich der Gewaltgrad aufgrund der Comic-Grafik und der augenzwinkernden Inszenierung in Grenzen. Die Kommentare des leicht prolligen Magiers zaubern PC- und Xbox-360-Spielern ein Lächeln ins Gesicht, während die treibende Gothic Metal-Musik sicherlich nicht jedermanns Geschmack ist.

Im Test: Orcs Must Die

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Schade nur, dass die Motivation nach ein paar befreiten Schlössern spürbar abnimmt: Zu sehr ähneln sich Aufbau und Ablauf der ewigen Abwehrschlachten. Ebenfalls schmerzlich vermisst wird ein Koop-Modus. So aber bleibt "Orcs must Die" ein witziges, gut gemachtes Download-Spielchen für zwischendurch, das mit rund 13 Euro zudem recht günstig ausgefallen ist.

Datenblatt

Orcs Must Die
SpielnameOrcs Must Die
HerstellerRobot Entertainment
VertriebMicrosoft
GenreAction
Erhältlich ab12.10.2011
Preis13 Euro
EAN Code1234567890123
SchwierigkeitFür Einsteiger und Fortgeschrittene
AlterAb 16
Multiplayernein
SonstigesMinimum Dualcore-CPU mit 2 GHz, 2 GB Ram, Grafikkarte mit 256MB VRAM, 5 GB Festplattenspeicher
Bewertung Grafikgut
Bewertung Steuerungsehr gut
Bewertung Soundsehr gut
Bewertung Spielspassgut
Bewertung Gesamtgut
SystemXbox 360
SystemPC

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