Wasserdicht und sturzfest
Panasonic Lumix FT3 im Test: Robuste Outdoor-Kamera mit GPS
Die Outdoor-Kamera Lumix FT3 von Panasonic taucht in Wasser ein und stürzt zu Boden ohne Schaden zu nehmen. Im Vergleich zum Vorgängermodell haben sich Tauchtiefe und Fallhöhe noch einmal vergrößert. Ganz neu bei der robusten Kompaktkamera ist dagegen das GPS-Modul.
Panasonic Lumix FT3: Eine Kamera für Touren durch die Wildnis: Die Panasonic Lumix FT3 ist nicht nur wasserdicht und sturzfest, sondern weis dank GPS auch genau, wo sie jedes Foto aufgenommen hat. Zum Video: Panasonic Lumix FT3
Inhaltsverzeichnis
- 1Robuste Kamera mit GPS und zahlreichen Aufnahmeprogrammen
- 2Mit einer Hand klettern, mit der anderen fotografieren
- 3Standard-Bildsensor überraschend gut
- 4Alles gut geschützt
- 5Fazit: Gute Kamera, schlechter Orientierungssinn
Robuste Kamera mit GPS und zahlreichen Aufnahmeprogrammen
Nach Angaben von Panasonic übersteht die Lumix FT3 Tauchgänge bis zu einer Wassertiefe von zwölf Metern und Stürze aus einer Höhe von bis zu zwei Metern ohne Schäden. Das GPS-Modul der Kamera ermittelt den Standort und speichert die Geo-Koordinaten in den Aufnahmen ab.
Panasonic baut einen CCD-Bildsensor mit einer maximalen Auflösung von 12,1 Megapixeln ein. Er verfügt über die bei Kompaktkameras übliche Standardfläche von 1/2,33 Zoll. Videos nimmt die Kamera in Full-HD-Auflösung auf.
Das innenliegende Objektiv der Lumix FT3 bietet einen fünffachen Zoom. Umgerechnet ins Kleinbildformat reicht die Brennweite von 28 bis 128 Millimeter. Der Autofokus stellt Motive zügig scharf, seine Brennweite ändert die Linse dagegen eher gemächlich. Ein optischer Bildstabilisator sorgt für einen ruhigen Bildausschnitt. Die Panasonic Lumix FT3 bietet dem Fotografen viele Aufnahmemodi. So stehen unter anderem eine intelligente Automatik, Normalbild, besondere Unterwasser-Aufnahmeprogramme und 26 voreingestellte Szenenmodi zur Auswahl. Zusätzlich nimmt die Kamera auch noch 3D-Panoramabilder auf.
Panasonic Lumix FT3 im Test
Robuste Outdoor-Kamera mit einer Tauchtiefe von zwölf Metern und einer Tauchtiefe von zwei Metern.
Das Objektiv verfügt über einen 4,6-fachen Zoom sowie eine optische Bildstabilisierung.
Das GPS-Modul verlangt vom Nutzer viel Geduld, damit es seine Fotos mit den Positionsdaten des Aufnahmeortes versieht.
Der 2,7 Zoll große Bildschirm verfügt über eine geringe Auflösung von 230.000 Pixeln.
Akku und Speicherkarte sind von einer gut abgedichteten Klappe geschützt.
Der 2,7 Zoll große Bildschirm auf der Rückseite der FT3 verfügt über eine Auflösung von 230.000 Pixeln und dient als Sucher sowie zur Bildwiedergabe. Er bietet ein klares Bild mit ausreichender Detailgenauigkeit und große Betrachtungswinkel von fast 180 Grad.
Mit einer Hand klettern, mit der anderen fotografieren
Nach einer kurzen Eingewöhnung gestaltet sich die Bedienung der Panasonic Lumix FT3 komfortabel und angenehm. Der Fotograf erreicht alle Tasten mit den Fingern der rechten Hand. Die meisten Knöpfe weisen deutliche Druckpunkte auf, nur die Zoomtasten und der Fokuspunkt des Auslösers fallen schwammig aus.
Der Fotograf hat über das Steuerkreuz direkten Zugriff auf die Belichtungskorrektur, das Blitzlicht, die Autofokus-Art sowie den Selbstauslöser. Mit der “Q.MENU”-Taste ruft der Nutzer eine Menüleiste auf, in der er zahlreiche Einstellungen - GPS, Serienbilder, AF-Modus, Weißabgleich, Lichtempfindlichkeit und andere - schnell verstellen kann.
Nach einem Druck auf die “MENU/SET”-Taste erscheint ein Bildschirm, auf dem man entscheidet, welchen Unterpunkt des Hauptmenüs man besuchen will. Zur Auswahl stehen Einstellungen zur Foto- und Videoaufnahme, solche zum GPS-Modul und die grundsätzlichen Kamera-Werte.
Im Test arbeitete das GPS der Lumix FT3 jedoch nicht zufriedenstellend. Es benötigte auch nach der ersten Nutzung bis zu fünf Minuten, um die aktuelle Position zu bestimmen. War diese ermittelt, passte die Kamera die Standortdaten trotz bewegter Kamera nicht an - und das sogar trotz Aufforderung zur Aktualisierung.
