Keine Trennung vom PC-Geschäft

HP: Tablet mit Windows 8 wird kommen

Vor gut zwei Monaten gab Hewlett-Packard (HP) bekannt, dass das Unternehmen die PC-Sparte ausgliedern und keine webOS-Geräte mehr auf den Markt bringen möchte. Es kam zu einem Ausverkauf des TouchPad sowie der Smartphones Pre3 und Veer. Wie es mit webOS weitergeht, steht nicht fest, aber ein neues Tablet von HP wird kommen.

Ein zweites TouchPad wird es nicht geben, dafür bringt HP ein Tablet mit Windows 8 auf den Markt. (Bild: netzwelt)
Ein zweites TouchPad wird es nicht geben, dafür bringt HP ein Tablet mit Windows 8 auf den Markt. (Bild: netzwelt)
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Meg Whitman, die neue Chefin von Hewlett-Packard, äußerte sich in einer Telefonkonferenz mit Analysten zum Thema Tablets. Sie bestätigte Gerüchte, dass HP in Zukunft Tablets herausbringen wird, die mit Windows 8 laufen. Microsofts neues Betriebssystem wurde für die Anwendung auf Rechnern und Tablets konzipiert. Whitman erklärte in der Konferenz, dass sich das Unternehmen noch in den Anfängen eines neuen Segments im PC-Bereich befände - womit sie den Tablet-Markt ansprach.

Zukunft von webOS noch ungewiss

Das Windows 8-Tablet von HP soll im nächsten Jahr auf den Markt kommen. Das Unternehmen plant aber auch in den nächsten Jahren mit weiteren Tablets. Genaueres zu künftigen Produkten wird nicht vor der Bekanntgabe der nächsten Quartalszahlen im November zu erwarten sein. Todd Bradley, Chef der PC-Sparte von HP, erklärte, dass Nutzer im Gegenzug nicht auf ein zweites TouchPad hoffen sollten. Momentan ist noch nicht entschieden, was mit webOS passieren wird. Derzeit arbeite man aber sehr hart und so schnell wie möglich, um die richtigen Entscheidungen über dieses Produkt zu fällen. Eine Entscheidung über die Zukunft von webOS soll in den nächsten Monaten folgen.

Die Telefonkonferenz fand im Anschluss an die Ankündigung von HP statt, dass das Unternehmen das PC-Geschäft - Personal Systems Group (PSG) - nun doch nicht ausgliedern wird. Die Pläne, die vom damaligen CEO Léo Apotheker bekanntgegeben wurden, werden also fallen gelassen. Meg Whitman, die ehemalige eBay-Chefin, erklärte hierzu: "Nach unseren Analysen ist es deutlich geworden, dass es für unsere Kunden und Partner, Aktionäre und Mitarbeiter das Richtige ist, PSG innerhalb von HP zu halten".

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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Tablet-PC und Windows 8.

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