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Ungewöhnliche Perspektiven: Gorillapods von Joby im Test
Flexible Stative für Systemkameras

von Jan Johannsen Uhr veröffentlicht

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Mit den Gorillapod-Stativen stehen Kameras auf jedem Untergrund sicher und lassen sich auch an runden Objekten befestigen. Der neue Gorillapod Hybrid ist für Systemkameras vorgesehen.

Die Gorillapod-Stative von Joby beeindrucken mit ihrer Flexibilität und passen sich nicht nur jedem Untergrund an, sondern lassen sich auch an Geländern, Ästen oder Stangen befestigen. Das neueste Mitglied der Familie, der Gorillapod Hybrid, ist für Bridge- und Systemkameras vorgesehen.

Bewegliche Beine für Flexibilität und sicheren Halt

Das Grundprinzip ist bei den drei getesteten Stativen für Kompakt-, System- und Spiegelreflexkameras identisch. Die drei Beine des Original-Gorillapod, des Gorillapod Hybrid und des Gorillapod SLR-Zoom bestehen aus Kugelgelenken. Dadurch lassen sie sich sehr flexibel formen.

Egal wie viele Hindernisse auf einem unebenen Untergrund stehen, die drei Gorillapods lassen sich optimal ausrichten und sicher aufstellen. Die gummierten Füße sorgen für Rutschfestigkeit. Ihre beweglichen Beine lassen sich sogar um Geländer, Äste, Stöcker oder Stangen wickeln - natürlich immer nur bis zu einem bestimmten Durchmesser.

Gorillapod, Gorillapod Hybrid und Gorillapod SLR-Zoom im Test

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Test mit Canon Ixus 1100 HS, Sony NEX-3C und Canon EOS 7D.

Die Kameras schraubt der Nutzer auf ein Standard-Gewinde auf, das sich wiederum auf einer Halter-Platte befindet. So lässt sich der Fotoapparat bei Bedarf schnell vom Gorillapod trennen.

Mehr Bewegungsspielraum und Wasserwaagen

Die drei Gorillapod-Modelle unterscheiden sich in ihrer Größe und Tragfähigkeit. Der normale Gorillapod ist für Kompaktkameras bis zu einem Gewicht von 325 Gramm gedacht und in sieben verschiedenen Farben erhältlich. Der Kopf lässt sich um etwa 15 Grad in jede Richtung kippen.

Der neue Gorillapod Hybrid steht mit System-, Bridge- und kleinen Spiegelreflexkameras mit einem Gewicht von bis zu einem Kilogramm sicher. Der Kugelkopf lässt sich um 90 Grad zur Seite kippen und um 360 Grad drehen. Eine kleine Wasserwaage hilft bei der Ausrichtung der Kamera.

Gorillapod im Test

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Der Original-Gorillapod für Kompaktkameras.

Der Gorillapod SLR-Zoom ist für Spiegelreflexkameras mit Zoom-Objektiv vorgesehen, die zusammen bis zu drei Kilogramm wiegen dürfen. Den Kugelkopf, der sich ebenfalls um 90 Grad kippen und um 360 Grad drehen lässt und bei dem die Wasserwaage direkt an der Halter-Platte sitzt, kann der Fotograf abschrauben. Dadurch erhält er eine ebene Fläche mit einem Schraubgewinde für seine Kamera.

Montage und Nutzung ein Kinderspiel

Egal ob Gorillapod, Gorillapod Hybrid oder Gorillapod SLR-Zoom: Die Kameras sind auf allen drei Stativen schnell montiert. Bei Bedarf lassen sie sich nach einem Druck auf den Sicherungsknopf mitsamt der Halter-Platte wieder lösen.

Gorillapod Hybrid im Test

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Für Systemkameras u.ä. bis zu einem Kilogramm Gewicht.

Die drei flexiblen Beine lassen sich an jeden Untergrund anpassen. Der Fotograf muss aber immer noch selber darauf achten, dass das Stativ sicher steht, denn auch die Gorillapods können umkippen. Bei den größeren Modellen geschieht dies besonders leicht, wenn der Nutzer die Kamera um 90 Grad kippt. Die Kugelköpfe und die Wasserwaagen erweisen sich als unerlässliches Hilfsmittel bei der Ausrichtung der Fotoapparate.

Um runde Gegenstände wie Treppengeländer und Äste kann der Fotograf die drei Gorillapods herumwickeln. Wichtig ist hierbei, dass das mittlere Bein anders herum greift als die äußeren. Der Nutzer muss sie kräftig anziehen, damit Stativ und Kamera nicht abrutschen. Im Test zeigte sich, dass glatte Metallstäbe weniger geeignet sind als rauhe Oberflächen.

Die Gorillapods sind zudem nicht überdimensioniert, sondern sollten noch gut mit ins Fotogepäck passen. Für etwas Frust sorgt höchstens, dass es schwer fällt, die Beine wieder so schön gerade wie vor der ersten Nutzung hin zu bekommen.

Gorillapod SLR-Zoom im Test

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Für DSLR-Kameras und Objektiv mit bis zu drei Kilogramm Gewicht.

Fazit: Praktische, kleine Stative für ungewöhnliche Perspektiven

Mit großen Dreibein-Stativen lassen sich die drei Gorillapod-Stative nicht vergleichen, da sie für ganz andere Situationen und Aufnahmen gedacht sind. Sie überzeugen mit einer hohen Flexibilität und einem sicheren Halt sowie einer schnellen, unkomplizierten Kameramontage. Die beiden größeren Modelle verfügen zusätzlich über praktische Hilfsmittel.

Die unverbindliche Preisempfehlung von Joby für den Kompaktkamera-Gorillapod liegt bei 19,95 Euro. Der neue Gorillapod Hybrid soll 39,95 Euro kosten und den Gorillapod SRL-Zoom erhalten Spiegelreflex-Fotografen für 49,95 Euro.

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Mit den Gorillapod-Stativen stehen Kameras auf jedem Untergrund sicher und lassen sich auch an runden Objekten befestigen. Der neue Gorillapod Hybrid ist für Systemkameras vorgesehen.

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Ungewöhnliche Perspektiven: Gorillapods von Joby im Test
Ungewöhnliche Perspektiven: Gorillapods von Joby im Test
Die Gorillapod-Stative beeindrucken mit ihrer großen Flexibilität: Das neueste Modell Hybrid ist für Systemkameras vorgesehen.
http://www.netzwelt.de/news/89170-ungewoehnliche-perspektiven-gorillapods-joby-test.html
2011-10-27 16:43:22
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2011/vier-hdmi-eingaengen-bietet-audiorueckkanal-unguenstig-positioniert-haben-entwickler-jedoch-kopfhoererausgang-rueckseite-nichts-suchen--bild-netzwelt6087.jpg
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