Schwerelosigkeits-Indikator und Unterhaltung
Ab ins Weltall: Angry Birds-Plüschvogel und iPads fliegen zur ISS
Mit der letzten Shuttle-Mission wurde vor einiger Zeit ein iPhone 4 zur Internationalen Raumstation gebracht. Die Besatzung soll damit Experimente zur Navigation durchführen. Später in diesem Monat werden nun zwei iPads folgen, allerdings nicht für wissenschaftliche Zwecke. Und auch die Angry Birds schaffen es in den Weltraum.
Die Angry Birds haben es bislang schon sehr weit geschafft. Die Vögel fingen als Spiel für iOS-Geräte von Apple an und kamen dann nach und nach für weitere mobile Betriebssysteme auf den Markt. Inzwischen gibt es Angry Birds auch als Browser-Game oder als Spiel für Konsolen. Auf der diesjährigen IFA präsentierten sie sich als Lautsprecher, Handy-Hüllen und Kopfhörer. Auch Plüschtiere gibt es inzwischen von den beliebten wütenden Vögeln.
Plüschvogel muss wieder zurück
Und genau einem solchen Plüschvogel steht demnächst eine lange Reise bevor. Das Plüschtier wird Mitte November mit den nächsten drei Astronauten zur ISS fliegen. Es handelt sich dabei um ein Spielzeug der Tochter von Anton Shkaplerov, einem der drei Astronauten. Er erklärte in einer Pressekonferenz, dass ihn seine Tochter gebeten habe, den roten Vogel mitzunehmen und auch wieder sicher zurückzubringen.
Der Angry Bird reiht sich damit in eine bestehende Tradition bei Sojus-Raumflügen ein. An einer Schnur befestigt, zeigen die Spielzeuge der Besatzung an, wenn sie sich in der Schwerelosigkeit befinden – sie fangen dann an zu schweben. So wissen die Astronauten, dass der Start erfolgreich war und sie sich im Weltall befinden.
iPads für die Unterhaltung
Die zwei iPads fliegen bereits noch in diesem Monat zur Internationalen Raumstation. Sie dienen einzig und allein der Unterhaltung der dort stationierten Besatzung. An Bord der ISS befinden sich bereits Laptops, iPods und ein iPhone. Die NASA überprüft derzeit auch andere Tablets, im Hinblick auf eine mögliche Verwendung im Weltraum.


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