Panne bei Avira
Fehlalarm: AntiVir entlarvt sich selbst als Virus
Einige Nutzer des Virenscanners AntiVir erhielten heute, 26. Oktober, eine Gefahrenmeldung, mit der sie wahrscheinlich nicht gerechnet hätten. Durch eine fehlerhafte Virendefinitionsdatei entlarvte sich das Programm selbst als Virus und schlug Alarm.

Dem Software-Unternehmen und Hersteller von AntiVir Avira fiel der Fehler jedoch relativ schnell selbst auf. Der Eintrag im Support-Forum zum Thema wurde heute um 11.23 Uhr angelegt. Dort ist zu lesen, dass die AntiVir-eigene Datei "AESCRIPT.DLL" fälschlicherweise von der Software als "TR/Spy.463227" gemeldet und als Virus klassifiziert wurde. Als das Unternehmen diesen Fehler bemerkte, stoppte es die Auslieferung der fehlerhaften Virendefinitionsdatei, die offenbar zu dem Fehlalarm führte.
AntiVir Update steht zur Verfügung
Das Virensuchprogramm AntiVir ist vor allem aus dem Grund bei vielen Nutzern beliebt, weil es im Gegensatz zu vielen Konkurrenten wie zum Beispiel Norton AntiVirus von der Firma Symantec kostenlos zur Verfügung steht. Weitere kostenlose Virenscanner auf dem Markt sind Avast oder BitDefender. Genauso wie AntiVir können Sie auch die beiden Alternativen Avast und BitDefender hier auf netzwelt herunterladen.
Inzwischen hat Avira ein Update bereitgestellt, das die fehlerhafte Virendefinitionsdatei und damit auch die falsche Fehlermeldung beheben soll. Wenn an Ihrem Rechner das benannte Problem aufgetreten ist oder weiterhin auftritt, sollten Sie das Update herunterladen, um den Fehlalarm zu beheben. Den Link finden Sie rechts neben diesem Artikel.
