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Hosting: Die Schweiz als sicherer Daten-Hafen Schweizer Hosting-Anbieter in der Übersicht

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Im Kampf gegen den globalen Terrorismus werden die Bürgerrechte immer stärker eingeschränkt, besonders im Bereich Datenschutz. Wer seine E-Mails und andere Informationen gegen die deutsche Behörden sichern will, kann sich einen Anbieter in der Schweiz suchen: Bei den Eidgenossen gelten weiterhin hohe Standards, was die Privatsphäre nicht nur von Bankkunden sondern auch in der Informationstechnologie betrifft.

Die Entdeckung des Bundestrojaners hat gezeigt, wie fahrlässig hiesige Behörden mit dem Datenschutz und der Privatsphäre der Nutzer umgehen, wenn es um den Kampf gegen Terroristen geht. Für sicheres Hosting, auf das deutsche Behörden keinen Zugriff haben, bietet die Schweiz daher viel bessere Möglichkeiten.

Genotec

Genotec ist einer der wenigen Schweizer Hosting-Anbieter, der ein komplettes Portfolio aus Shared Hosting, virtuellen und dedizierten Servern sowie E-Mail-Diensten anbietet - und zwar nicht nur auf dem freien Linux-Betriebssystem, sondern genauso auf Basis von Windows. Das Paket für Einsteiger kostet 9,90 Franken im Monat und bietet 15 Gigabyte Speicherplatz, PHP-/ASP-Unterstützung und eine MySQL- beziehungsweise MS-SQL-Datenbank. Die teureren Pakete (Pro und Business) sind entsprechend besser ausgestattet.

Bei der Bestellung muss sich der Nutzer entscheiden, ob sein Server unter Windows oder Linux laufen soll - davon hängen dann die verfügbaren Komponenten ab, ein Wechsel nach der Einrichtung ist praktisch nicht mehr möglich. Für anspruchsvollere Projekte stellen die virtuellen Server von Genotec eine echte Alternative dar, wenn Kunden nicht gleich Hunderte Franken für einen eigenen Server ausgeben möchten. Der Anbieter ist Mitglied im Microsoft WebsiteSpark-Programm, das einige Angebote noch etwas günstiger macht.

Genotec bietet Dutzende Pakete, vom Shared Hosting bis zum dedizierten Server.

Hostpoint

Hostpoint ist einer der Pioniere im Schweizer Hosting-Markt. Die Server des Anbieters stehen nicht in einem eigenen Rechenzentrum, sondern im Interxion in Glattbrugg (bei Zürich), was für den Kunden sehr viele Vorteile hat: Das Gebäude ist nach den höchsten Standards für Zugangskontrolle, Netzanbindung und Brandschutz zertifiziert, sodass auch Banken (unter anderem Julius Bär) dort einen Teil ihrer Infrastruktur untergebracht haben. Hostpoint bietet neben Shared Hosting auch Managed Server, eShops und SSL-Zertifikate an.

Die Shared Hosting-Pakete Standard, Smart und Business sind mit Preisen von knapp 10, 15 und 25 Franken verhältnismäßig günstig, insbesondere das Spitzenprodukt. In allen Paketen sind ausreichend Speicherplatz (10, 50 und 100 Gigabyte), eine PHP-Unterstützung und mehrere MySQL-Datenbanken enthalten. Die zwei großen Tarife bieten einen sicheren Datentransfer über Secure-FTP. Die Zahl der möglichen E-Mail-Konten ist grundsätzlich unbeschränkt, der einfache Webmailer basiert auf der Open-Xchange-Anwendung.

Hostpoint bietet viel Leistung zu günstigen Preisen.
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7 Kommentare

  • sarazena schrieb Uhr
    AW: Hosting: Die Schweiz als sicherer Daten-Hafen

    Vielleicht sollten wir lieber unsere V̶̶o̶̶l̶̶k̶̶s̶̶v̶̶e̶̶r̶̶rä̶̶t̶̶e̶̶r̶ Volksvertreter verschlüsseln ;)

    Und den Schlüssel dann wegwerfen :P
  • King W. schrieb Uhr
    AW: Hosting: Die Schweiz als sicherer Daten-Hafen

    Wenn der Statt uns darum bittet - tun wir ihm doch den Gefallen. :keineahn:
  • sarazena schrieb Uhr
    AW: Hosting: Die Schweiz als sicherer Daten-Hafen

    Man kann doch alles verschlüsseln, was kein Schnüffler sehen soll. Ist es nicht eher erschütternd welchen Aufwand wir zu treiben bereit sind, um uns gegen unseren eigenen Staat zu schützen :dow:
  • King W. schrieb Uhr
    AW: Hosting: Die Schweiz als sicherer Daten-Hafen

    Es geht doch viel einfacher: Man kann doch alles verschlüsseln, was kein Schnüffler sehen soll.

    Der Geschäftspartner muß nur das gleiche Kodierprogramm wie ich haben - und gut. Dann könnte die Sache folgendermaßen ablaufen: Mein Geschäftspartner besitzt einen nur ihm bekannten und von ihm generierten Schlüssel. Das ist einfach eine wirre Zahlen - Buchstaben - Kombination, die er sich selbst ausdenkt. Aus diesem privaten Schlüssel wird ein öffentlicher Schlüssel generiert. Das geschieht durch das Verschlüsselungsprogramm und zwar so, daß dieser Vorgang nicht zurückverfolgt oder irgendwie rückgängig gemacht werden kann. Den öffentlichen Schlüssel schickt er mir und dabei ist es egal, ob ein Schnüffler mitliest. Ich verschlüssele nun das wichtige Dokument mit dem öffentlichen Schlüssel und schicke es ihm. Hier kann getrost jeder mitlesen, entziffern kann es aber niemand, außer meinem Geschäftspartner. Denn zum Entschlüsseln ist der private Schlüssel erforderlich, den wie gesagt, nur eine Person besitzt. Der Rückweg geschieht natürlich genau so, mit vertauschten Rollen. Mein Geschäftspartner verschlüsselt mit dem öffentlichen Schlüssel von mir und dann kann das Dokument nur noch der Besitzer des privaten Schlüssels, also ich, öffnen.

    Ein Angreifer hat im Prinzip nur 2 Möglichkeiten, den Datenverkehr zu stören, aber keine, um ihn mitzulesen. Er könnte z.B. die Übermittlung des öffentlichen Schlüssels an mich abfangen und den Schlüssel fälschen. Dann kann mein Partner die Nachricht nicht mehr entschlüsseln, wohl aber der Datendieb. Also schicke ich meinem Partner zunächst ein paar Nachrichten mit belanglosen Daten als Anhang. Erst wenn die Bestätigung von ihm kommt, daß diese Daten zu entschlüsseln waren, kommen die wichtigen Daten hinterher. In welcher Form diese Bestätigung stattfindet, muß natürlich irgendwann mal abgesprochen worden sein.

    Die zweite Möglichkeit wäre eine Fälschung der übermittelten Daten selbst. Der Angreifer hat ja den öffentlichen Schlüssel und kann nun seinerseits etwas verschlüsseln und muß nur noch die Absenderangabe fälschen, bevor er es an mich sendet. Davor kann man sich schützen, indem man mit dem Partner ein geheimes Zeichen vereinbart, woran die Echtheit der Nachricht zu erkennen ist. Spätestens dann rennt der Schnüffler vor die Wand.

    Wer irgendwo sensible Daten hostet, sei es in der Schweiz oder anderswo, und sie nicht einmal verschlüsselt, dem ist wirklich nicht zu helfen.
  • Tschortsch schrieb Uhr
    AW: Hosting: Die Schweiz als sicherer Daten-Hafen

    Eine Interessante Liste mit Schweizer Webhosting Anbietern findet man auf hostingliste.ch
  • Michael Przewrocki schrieb Uhr
    AW: Hosting: Die Schweiz als sicherer Daten-Hafen

    Ich bin bei Site5.com. Alternative bei square7.com rsp bplaced.net(gehören zusammen-auch gratis webspace teilweise werbefrei).
  • Martin Steiger schrieb Uhr
    AW: Hosting: Die Schweiz als sicherer Daten-Hafen

    Woher stammt die Idee, deutsche Behörden hätten keinen Zugriff auf Daten, die in der Schweiz gehostet werden? Ich nehme an, dass die Bundestrojaner-Verwendung in der Schweiz sowie die Zusammenarbeit zwischen Strafverfolgungsbehörden bekannt ist?

Darüber lacht die Netzwelt

Das Internet erzählt viele lustige und skurrile Geschichten, die besten haben wir euch hier zusammengestellt.

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Markus Franz
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