Filter für Outlook, Windows Live Mail und Thunderbird
Müllschlucker: BullGuard Spamfilter hält das Postfach sauber
Jeder Anwender, der eine E-Mail-Adresse besitzt, kennt das Problem: Mit einem frisch angelegten Postfach macht die Arbeit noch Spaß, spätestens nach einem halben Jahr aber wird es von E-Mails mit zweifelhaftem Inhalt geflutet. Um sogenannten Spam herauszufiltern, ist BullGuard Spamfilter eine gute Möglichkeit.

Inhaltsverzeichnis
- 1Einfache Einrichtung
- 2Erkennungsleistung
- 3Programmauswahl
- 4Fazit
Einfache Einrichtung
Das Programm ist Bestandteil von BullGuard Internet Security, das kürzlich in Version 12 veröffentlicht wurde und leider nicht kostenlos ist - wohl aber der Spamfilter alleine. Interessierte Nutzer können die Anwendung als einzige Komponente des Sicherheitspakets kostenlos herunterladen, wofür lediglich ein neues Konto bei BullGuard erstellt werden muss. Die Tatsache, dass nur der Setup-Assistent frei erhältlich ist und dieser erst bei der eigentlichen Installation die notwendigen Dateien aus dem Netz bezieht, erschwert die Konfiguration auf mehreren Computern leider unnötig. BullGuard Spamfilter 10 läuft auf allen Rechnern mit Windows 2000 oder neuer und benötigt nach eigenen Angaben 40 Megabyte freien Speicherplatz auf der Festplatte.

Erkennungsleistung
Beim ersten Start ist zwingend eine Internetverbindung erforderlich, damit der Nutzer sich mit seinem Konto am BullGuard-Server anmelden kann und die Software aktiviert wird. Danach präsentiert sich Spamfilter 10 im gewohnten Layout, das möglicherweise schon von anderen Anwendungen des Herstellers bekannt ist: Im Hauptfenster sind Status, Einstellungen, Support und die anderen wichtigen Funktionen durch übergroße Knöpfe leicht zugänglich, am unteren Rand befindet sich eine Leiste mit einem Symbol für den Spamfilter. Hinter diesem versteckt sich eine Seite, die Aufschluss darüber gibt, wie groß die Menge der bisher als Spam erkannten Nachrichten ist und wieviele E-Mails insgesamt an den Nutzer zugestellt wurden.
Die Anwendung überprüft anhand einer Heuristik, welche E-Mails erwünscht sind und welche nicht. In der Dokumentation des Programms weisen die Entwickler darauf hin, dass nicht nur Werbung als negativer Inhalt erkannt wird, sondern auch die gängigsten Phishing-Angriffe unterbunden werden. Zusätzlich können Nutzer die Leistung des BullGuard Spamfilter 10 verbessern, wenn sie konsequent die weiße und schwarze Liste mit ausdrücklich vertrauenswürdigen beziehungsweise unzuverlässigen Absendern pflegen.
Programmauswahl
Die aktuelle Version des Spamfilters, die genauso auch in BullGuard Internet Security 12 enthalten ist, unterstützt die E-Mail-Anwendung Microsoft Outlook und deren kleine Brüder Outlook Express und Windows Live Mail. Wer Open-Source-Programme bevorzugt, darf sich über die Integration in Mozilla Thunderbird freuen, ferner zählt IncrediMail zu den nutzbaren Produkten. Die Entwickler haben BullGuard Spamfilter einen praktischen Assistenten spendiert, der durch alle notwendigen Schritte der Programmkonfiguration führt.

Fazit
BullGuard Spamfilter 10 ist eine sehr gute Möglichkeit, unnötige Werbung aus dem Postfach zu filtern - und noch dazu kostenlos. Wer einen E-Mail-Provider nutzt, der keinen eigenen Spam-Schutz anbietet oder dafür einen Aufpreis berechnet, sollte sich das Programm in jedem Fall einmal ansehen, da es mit allen wichtigen E-Mail-Programmen problemlos zurechtkommt. Nur die Zwangsregistrierung ist als negativ zu bewerten.
