Canon Ixus 1100HS im Test: Kompaktkamera mit Touchscreen

Bedienung über Touchscreen

Die Bedienung der Canon Ixus 1100 HS erfolgt fast vollständig über den Touchscreen. Die einzigen Knöpfe sind der Ein- und Ausschalter, der Auslöser mit Zoomwippe, der Schieberegler für den Aufnahmemodus sowie eine Taste zum Starten der Bildwiedergabe.

Werbung

Der Touchscreen verlangt nach einem kräftigen Fingerdruck, eine leichte Berührung nimmt er nicht wahr. Im Startbildschirm kann der Fotograf über Schaltflächen direkt eine Video-Aufzeichnung starten, das Blitzlicht und die Belichtungskorrektur verstellen, den Touch-Auslöser aktivieren und deaktivieren sowie die Anzahl der Schaltflächen bestimmen.

Über zwei weitere Schaltflächen gelangt der Nutzer bei der Ixus 1100 HS zur Auswahl des Aufnahmeprogramms sowie einem Seitenleistenmenü mit zahlreichen Aufnahmeeinstellungen: Lichtempfindlichkeit, Weißabgleich, Selbstauslöser und viele weitere. Hier versteckt sich außerdem eine Schaltfläche, über die er in das Hauptmenü der Kamera gelangt.

Sehr gute Bilder für eine Kompaktkamera

Die Aufnahmen der Canon Ixus 1100 HS überzeugen mit einer hohen Detailgenauigkeit, natürlich wirkenden Farben, klaren Konturen und angenehmen Kontrasten. Für eine Kompaktkamera fällt die Bildqualität sehr gut aus.

Ein leichtes Bildrauschen tritt allerdings schon bei einer Lichtempfindlichkeit von ISO 200 auf und wird bei ISO 400 deutlich erkennbar, wenn der Betrachter die Aufnahmen in Originalgröße ansieht. Ab ISO 1.600 fallen die Störungen auch negativ auf, wenn der Fotograf die Bilder auf 25 Prozent verkleinert betrachtet.

Canon Ixus 1100 HS Testbilder

  • Bild 1 von 7
  • Bild 2 von 7
  • Bild 3 von 7
  • Bild 4 von 7
  • Bild 5 von 7
  • Bild 6 von 7
  • Bild 7 von 7

Videos nimmt die Ixus 1100 HS in Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Die Filme bieten bei ruhig gehaltener Kamera eine hohe Detailgenauigkeit, die bei Bewegungen immer noch ausreichend ausfällt. Die Farben wirken natürlich und die Kontraste sind angenehm umgesetzt.

Der Autofokus arbeitet präzise, aber dafür auch langsam - bewegte Motive bereiten ihm dadurch Schwierigkeiten. Der automatische Weißabgleich reagiert schnell auf veränderte Lichtverhältnisse, benötigt für die Feinjustierung allerdings einen Moment länger. Dem Nutzer steht während der Videoaufnahme der komplette Zoombereich zur Verfügung und das interne Mikrofon der Kamera liefert einen gut verständlichen Ton.

HDMI und USB-Anschluss

Das Metallgehäuse der Canon Ixus 1100 HS wirkt ordentlich und robust verarbeitet. Der Kamera fehlt zwar eine Ausbuchtung auf der Vorderseite, aber mit der Daumenablage neben dem Touchscreen auf der Rückseite lässt sich die Kamera gut und sicher in der Hand halten. Ganz so griffig wie andere Modelle fällt sie jedoch nicht aus.

Fotos speichert die Ixus 1100 HS auf einer SD-, SDHC- oder SDXC-Speicherkarte ab. Die Stromversorgung stellt ein Lithium-Ionen-Akku sicher. Die Kamera verfügt über einen HMDI-Anschluss sowie eine kombinierte USB- und AV-Schnittstelle.

Fazit: Schicke Bilder und ein Touchscreen

Die Canon Ixus 1100 HS überzeugt im Test mit ihrer sehr guten Bildqualität und bietet dem Fotografen ein Objektiv mit großer Brennweite und einem optischen Bildstabilisator. Die Bedienung über den Touchscreen bleibt Geschmackssache, gestaltet sich aber aufwendiger und langsamer als bei Kameras mit mehr physikalischen Bedienelementen.

Die unverbindliche Preisempfehlung von Canon für die Ixus 1100 HS liegt bei 389 Euro. Online-Händler verkaufen die Kamera derzeit für rund 350 Euro.

Testbericht: Canon Ixus 1000 HS

Canon Ixus 1000 HS
Bestes Angebot bei:
Amazon.de
für 311.31
Canon Ixus 1000 HS im Test

Ein umgedrehter Bildsensor, zehnfacher Zoom mit Bildstabilisator, Full-HD-Videos und als Zugabe kleine Zeitlupenfilme: Die Ausstattung der Canon Ixus 100 HS fällt umfangreich aus. Aber auch in Sachen Bildqualität und Bedienung gehört die Kamera in den oberen Kompaktbereich. ~ Jan Johannsen

Kompletten Testbericht lesen oder Video anschauen

Links zum Thema



Forum