Für rund 170 Euro

Gigaset SL910A im Test: Schnurlos-Telefon mit Touch-Display

Anfassen und fummeln: Gigaset bringt mit dem SL910 A ein wertiges DECT-Telefon mit Touch-Display auf den Markt. Die Bedienung ist mehr als bloße Spielerei, kann an einigen Punkten aber nicht ganz überzeugen.

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Gigaset SL910A: Beschreibung Zum Video: Gigaset SL910A

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Träger Touchscreen
  2. 2Individualisierbare Home-Screens 
  3. 3Umfangreiches Adressbuch
  4. 4Speicherplatz knapp bemessen
  5. 5Sprachqualität und Anrufbeantworter
  6. 6Fazit

Mit seinem edlen Metallrahmen erinnert das Gigaset SL910 A an das Design des iPhone 3G oder 3GS, wenngleich der Rücken des Festnetztelefons stärker gewölbt ist. Auch die Displaygröße unterscheidet sich: Das SL910 A besitzt einen kleineren Bildschirm (3,2 Zoll) als das Apple-Gerät (3,5 Zoll). Gleichwohl ragt es rund zwei Zentimeter über das i-Gerät hinaus in die Höhe und wiegt rund 30 Gramm mehr.

Die Smartphone-Ähnlichkeiten treten auch bei der Bedienung hervor: Das Mobilteil bedient der Nutzer mit Wisch- und Tipp-Gesten überwiegend über ein kapazitives Full-Touch-Display. Eine mittlere Menütaste am unteren Displayrand dient allerdings zum Aufrufen des Startmenüs, zwei daneben platzierte Buttons zum Annehmen und Auflegen bei Gesprächen.

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Träger Touchscreen

Die Darstellung der Anwendungen erfolgt über die von der App-Kultur auf Smartphones bekannten Programmsymbole, wobei sich die Icons nicht in Farbe, sondern in Schwarz-Weiß vom dunklen Hintergrund abheben. Skalieren lassen sich die Apps nicht. Weil das Gerät keinen Lagesensor besitzt, passt sich die Anzeige auch nicht bei Displaydrehung an.

Die Touch-Bedienung ist insgesamt recht schwergängig und führt zu leichten Nachzieheffekten bei Wischgesten, was aber weniger am sensitiven Display, als am integrierten Prozessor liegen dürfte. Nach Angaben des Herstellers werkeln zwei Chips im Inneren des Telefeons: Ein DECT-Chip steuert die Sprachkommunikation, ein zweiter Prozessor ist für Applikationen verantwortlich (System-on-a-Chip-Architektur). Zum Einsatz kommt eine Komponente, die auf einem ARM9-Core basiert. Die relativ geringe Taktfrequenz von 454 Megahertz bremst die träge Bedienung zusätzlich ein.

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