Verknüpfung mit Google+ geplant

Google Music: Start in zwei Wochen

Google plant offenbar eine Verknüpfung von Google Music und dem Sozialen Netzwerk Google+. Bisher können US-amerikanische Nutzer auf eine Beta-Version des Angebots zugreifen und ihre persönlichen Wiedergabelisten in eine Cloud hochladen. Der neue Dienst soll jedoch auch einen Download-Store zur Verfügung stellen.

Google Music könnte in zwei Wochen starten. (Bild: Screenshot)
Google Music könnte in zwei Wochen starten. (Bild: Screenshot)
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Über den Start des neuen Music Stores in zwei Wochen berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf interne Quellen. Demnach soll der vermutlich "Google Music" genannte Dienst in Google+ integriert werden. Nutzer können sich dort den Informationen zufolge gegenseitig Musik empfehlen und diese einmalig kostenlos anhören. Anschließend stünden die Titel dann als MP3-Download zur Verfügung - für vermutlich 99 Cent das Stück.

Bisher nur Beta-Version online

Bisher beschränkt sich das Musikangebot von Google auf eine Beta-Plattform, auf der Nutzer ihre bereits erworbenen Lieder hochladen können, um dann von jedem beliebigen Gerät aus Zugang auf die Dateien in der Google-Cloud zu haben. Das jetzt in der Diskussion stehende Angebot "Google Music" würde den Dienst also in eine neue Richtung ausweiten.

Wie das Wall Street Journal berichtet, fehlen dem Unternehmen jedoch noch die Verkaufslizenzen von mindestens zwei der vier größten Plattenfirmen der USA und diese werden sie wohl auch nicht rechtzeitig zum Start des Angebots in zwei Wochen erhalten. Das Angebot begrenzt sich daher auf Titel der Musikfirmen, die bereits eine Lizenz an Google erteilt haben. Zu diesen sollen der Zeitung zufolge die EMI-Gruppe sowie einige Independent Label gehören.

Sony: Kaum Schutz vor Piraterie

Sony, Universal und die Warner Music-Gruppe seien hingegen dem Google-Angebot gegenüber skeptisch eingestellt. Sony habe Bedenken, da Google zu wenig gegen Piraterie auf YouTube und Android unternehme. Aus diesem Grund befürchtet das Unternehmen auch beim neuen Music Store, dass der Suchmaschinenanbieter keine größeren Vorkehrungen gegen Raubkopien treffe.

Den anderen Firmen sei es vor allem ein Dorn im Auge, dass Google das Angebot seinen Nutzern kostenlos zur Verfügung stellen will - im Gegensatz zu ähnlichen Services wie Apples iTunes Match, das nur gegen eine jährliche Gebühr nutzbar ist. Ob "Google Music" tatsächlich in zwei Wochen startet und dann auch für deutsche Nutzer freigegeben wird, bleibt abzuwarten.

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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Musikdienst hier.

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