Tanz Grobi, tanz!

Im Kurztest: Sesamstraße: Es war einmal ein Monster

Krümelmonster, Grobi, Oscar & Co fordern via Kinect zum Mitmachen auf: Wenn die beliebten Stoffpuppen aus der "Sesamstraße" im Xbox-360-exklusiven Spiel "Es war einmal ein Monster" tanzen, fliegen, bunten Schabernack treiben und sich gegenseitig unter die pelzigen Arme greifen, sind auch große Kinder happy. Zumal die Originalsprecher ertönen ...

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Sesame Street: Once Upon a Monster - E3 2011 Trailer: Mit diesem Trailer wurde auf der E3 2011 der Xbox-360-exklusive Titel Sesamstraße: Es war einmal ein Monster vorgestellt. Der Titel setzt auf Kinect-Interaktivität und stellt, in englischer Sprache, den Titel vor. besonders in den Vordergrund gehoben wird dabei die Möglichkeit für Eltern, gemeinsam mit ihren kindern zu spielen. Zum Video: Sesame Street: Once Upon a Monster - E3 2011 Trailer

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Als es Puppenmeister Jim Henson 1990 wegen einer verschleppten Lungenentzündung dahinraffte, hinterließ er das Puppen-Varieté "Muppet Show" und die artverwandte "Sesamstraße". Während Erstere eher Erwachsene und Jugendliche ansprach, hat Letztere das Weltbild von Millionen Kindern geprägt. Auch wenn Hacker des offiziellen Youtube-Kanals das zuletzt ändern wollten ...

Anders als ihr Schöpfer sind die freundlich-flauschigen Kreaturen wie das Krümelmonster, sein schlaksiger Kumpel Grobi und Mülltonnen-Einsiedler Oscar unsterblich - das beweist neben der schieren Langlebigkeit der Fernseh-Show (von 1969 bis heute) auch ihre jüngste Versoftung: "Sesamstrasse: Es war einmal ein Monster" zeigt den Keksliebhaber und Elmo in ein interaktives Märchenbuch vertieft, das die beiden Kapitel für Kapitel bereisen, während ihnen der Spieler mithilfe von Microsofts Kinect-Kamera und vollem Körpereinsatz unter die Arme greift.

Hilfe, die Krümel und Elmo gut brauchen können, denn durch die turbulenten Abenteuer im Märchenbuch werden beide Monsterlein hin und wieder getrennt und an der Seite anderer 3D-Muppets durch lustige bis schweißtreibende Hampel-Zappel-Tanz-Exkurse gehetzt. Da wollen modescheue Monster schick eingekleidet oder müllverseuchte Gärten entrümpelt werden. Außerdem stehen Trommel-, Musizier- und Tanzeinlagen auf dem Programm, bei denen der Spieler Rhythmen, Melodien und Bewegungen nachahmen muss. Aber auch bei der gängigen Jump&Run-Rezeptur hat man sich kräftig bedient: Krümel, Grobi & Co hopsen über Bäche und Baumstümpfe, ducken sich unter Hindernissen weg und reiten mithilfe überdimensionierter Blätter auf heißen Luftströmungen.

All das ist Kinect-typisch extrem geradlinig gehalten, freie Bewegung ist in der Welt des Märchenbuchs ebenso wenig möglich wie eine klassische Controller-Steuerung. Wer eine ausgesprochene Kinect-Allergie hat, wird der virtuellen "Sesamstrasse" demnach wenig abgewinnen können, zumal der plüschige Ringelpietz mit allen Fehlern aufwartet, die der Körper-Controller so zu bieten hat - Ungenauigkeit und Verzögerung bei der Manöver-Abfrage inklusive.

Im Test: Sesamstraße: Es war einmal ein Monster

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Umso erfreulicher, dass Adventure-Guru Tim Schaefer und sein Double Fine-Team die Schwächen des Systems durch intelligentes Aufgaben-Design geschickt austricksen: Auf diese Weise kommen vor allem die kleinsten Spieler in den Genuss des märchenhaft schön präsentierten Spiels, das die flauschigsten Fellknäuel der Konsolengeschichte an die Kuschelfront schickt. Bei so viel Liebe zum Detail verzeiht man auch gerne mal den einen oder anderen Stolperstein. Ein bereits bei der Gamescom ausgezeichnetes Spiel, das Eltern bedenkenlos für ihre Kinder kaufen können.

Datenblatt

Sesamstraße: Es war einmal ein Monster
SpielnameSesamstraße: Es war einmal ein Monster
HerstellerWarner Bros. Interactive
VertriebWarner Bros. Interactive
GenreGeschicklichkeit
Erhältlich ab14.10.2011
Preisca. 40 Euro
EAN Code5051890038715
SchwierigkeitFür Einsteiger
Alterab 0 Jahren
Multiplayer1-2
SonstigesKinect erforderlich
Bewertung Grafiksehr gut
Bewertung Steuerungbefriedigend
Bewertung Soundgut
Bewertung Spielspassgut
Bewertung Gesamtgut
SystemXbox 360

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