Für kompromissbereite Nutzer

Tablet mit "eingebauter" Flatrate: Base Tab im Test

Nach dem Smartphone Base Lutea bringt Base nun mit dem Base Tab auch einen eigenen Tablet-PC mit "eingebauter" Internetflat auf den Markt. In Verbindung mit einem Laufzeitvertrag über 24 Monate zahlt der Nutzer 15 Euro monatlich für Internetflatrate und Gerät. Dafür erhält er einen soliden Tablet-Computer - muss aber Kompromisse machen.

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Base Tab: Der Tablet-PC von Base wird inklusive Internet-Flatrate vertrieben. Zum Video: Base Tab

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Leistungsprobleme
  2. 2Android-Vorzüge voll ausgereizt
  3. 3Kein Simlock
  4. 4Preis
  5. 5Fazit 
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Produziert wird das Base Tab wie die Smartphones Base Lutea und Base Lutea 2 vom chinesischen Auftragshersteller ZTE. Wirft man einen flüchtigen Blick auf die Spezifikationen, wird man an das erste Galaxy Tab von Samsung erinnert: Das Base Tab ist ebenfalls sieben Zoll groß und kann dank Telefon-Funktion auch als übergroßes Smartphone verwendet werden. Im Detail gibt es dann aber dennoch deutliche Unterschiede: Unter der Haube werkelt beim Base Tab beispielsweise nur ein 600-Megahertz-Prozessor und die Auflösung des Displays beträgt lediglich 800 x 480 Pixel. Auf der Rückseite ist eine 3-Megapixel-Kamera verbaut, eine Frontkamera für Videotelefonate fehlt. 

Leistungsprobleme

Mit dieser Ausstattung ähnelt das Base Tab leistungstechnisch günstigen Einsteiger-Smartphones wie dem LG Optimus One. Dies macht sich im Alltag auch bemerkbar. Anders als bei hochpreisigen Tablet-Computern muss der Nutzer beim Base Tab mit Verzögerungen beim Starten von Apps leben. Bei Angry Birds kam es vereinzelt zu Rucklern. Die Wiedergabe von Flash-Inhalten ist trotz Android-Betriebssystem nicht möglich, da das Gerät nicht die Mindestanforderungen für Adobes Flash Player unterstützt. Für YouTube-Videos steht aber eine App bereit. 

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Auch bei diversen Benchmarks-Test liefert der Browser enttäuschende Ergebnisse: Im Browsermark erzielte er gerade einmal 12.974 Punkte, für den Sunspider-Test benötigte er 40.237,3 Millisekunden. Hier schneiden aktuelle Smartphones deutlich besser ab. Aufgrund der geringen Displayauflösung wirken Webseiten und vor allem Schrift stets etwas pixelig, was beim Lesen längerer Texte stören kann. Die Akkulaufzeit lag im Test zwischen vier und sechs Stunden. Auf einer längeren Zugfahrt kann man mit dem Base Tab also mit einer Akkuladung bequem surfen, ohne sich eine Stromquelle suchen zu müssen.