Leistungsfähige Backup-Anwendung ohne Cloud-Schnittstelle

PowerBackup: Sicherungen über mehrere DVDs hinweg

Jeder Nutzer sollte täglich von seinen PC-Daten eine Sicherungskopie anlegen, damit diese bei einer Beschädigung der Festplatte nicht verloren sind. Die meisten Backup-Lösungen können aber nicht mit Sicherungen umgehen, die über mehrere Medien verteilt werden. Dies funktioniert mit CyberLink PowerBackup in der aktuellen Version 2.5.

CyberLink bietet mit PowerBackup ein solides Programm zur Systemsicherung an. (Bild: Screenshot)
CyberLink bietet mit PowerBackup ein solides Programm zur Systemsicherung an. (Bild: Screenshot)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Optische Medien
  2. 2Die Installation
  3. 3Sicherungen
  4. 4Fazit
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Obwohl SSDs immer günstiger werden, verbauen die großen PC-Hersteller noch immer in fast jedem PC ein klassisches Laufwerk. Die Technik herkömmlicher Festplatten ist aber recht anfällig für Erschütterungen, so dass schon bei einem Sturz aus geringer Höher die Mechanik beschädigt werden kann. Ein Backup ist daher unbedingt notwendig, jedoch sind auch externe Festplatten nicht für jeden Nutzer die beste Lösung.

Optische Medien

Stattdessen bevorzugen einige Anwender weiterhin klassische CDs und DVDs, da sie sich erheblich leichter archivieren lassen und auch nach Jahren noch zuverlässig lesbar sind. Die Kapazität einer DVD reicht aber kaum für eine Sicherung des gesamten Rechners - und bis auf CyberLink PowerBackup können nur wenige Anwendungen mit einem Backup umgehen, das über mehrere Datenträger (CD, DVD, USB-Sticks) verteilt wird. Selbst die Backup-Anwendung, die Microsoft in Windows 7 eingebaut hat, ist dazu nicht in der Lage.

Die Oberfläche von PowerBackup ermöglicht einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen. (Bild: netzwelt)
Die Oberfläche von PowerBackup ermöglicht einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen. (Bild: netzwelt)

Die Installation

PowerBackup liegt derzeit in Version 2.5 vor, die unter Windows XP (mit SP2) oder neueren Versionen läuft. Das Programm kostet 34,99 Euro und liegt damit im üblichen Preisbereich, leider bietet der Hersteller aber nur eine Download- und keine Box-Version mehr an. Für Nutzer, die das Programm erst testen möchten, gibt es eine spezielle Version, die nach 30 Tagen nicht mehr funktionsfähig ist. Nachdem die Installation erledigt ist, begrüßt CyberLink PowerBackup den Nutzer mit einer aufgeräumten Oberfläche: Die Menüleiste wurde auf die absolut notwendigen Punkte reduziert, die wesentlichen Funktionen finden sich in der Symbolleiste.

Diese gliedert sich in die Punkte Sicherung, Wiederherstellen, Vergleichen und Ablaufsteuerung sowie Symbole zum Öffnen und Speichern einer Backup-Datei. Standardmäßig nutzt PowerBackup ein hauseigenes Format mit der Endung .PBF, um Sicherungen abzulegen. Der Einsatz eines proprietären Formats sollte jedoch gut überlegt werden, da es nicht standardisiert ist und so von keinem anderen Programm mehr gelesen werden kann.

Im unteren Bereich des Hauptfensters sieht der Nutzer zwei Spalten: Links werden passende Menüpunkte zur gewählten Funktion angezeigt, die Schritt für Schritt durch eine Sicherung oder Wiederherstellung führen. Im rechten Bereich erscheinen Dateien auf der Festplatte oder in einer geöffneten Sicherungskopie: Dabei kann PowerBackup zwischen ganz normalen Dateien und Ordnern sowie Anwendungsdaten unterscheiden.

PowerBackup erlaubt die Anpassung der wichtigsten Einstellungen. (Bild: netzwelt)
PowerBackup erlaubt die Anpassung der wichtigsten Einstellungen. (Bild: netzwelt)

Sicherungen

Diese automatische Zuordnung ist sehr nützlich, um nur eigene Dateien ohne darin gespeicherte versteckte Daten zu sichern. Damit bleibt die Größe der meisten Sicherungskopien in einem erträglichen Bereich, was der Nutzer in PowerBackup 2.5 während der Konfiguration eines Backups permanent kontrollieren kann. Die Software unterstützt neben den beiden klassischen Modi (vollständige und inkrementelle Backups) noch die sogenannte differenzielle Sicherungskopie, bei der nur neue oder veränderte Dateien ohne Berücksichtigung alter Dokumente gespeichert werden. PowerBackup unterstützt neben der Standard-CD und -DVD auch die moderneren Medien mit mehreren Lagen (Dual-Layer-DVDs), die bis zu 8,5 Gigabyte Speicher haben. Auch Blu-Ray-Medien können eingesetzt werden. Wiederbeschreibbare CD/DVDs kann der Nutzer direkt aus dem Programm heraus bereinigen, was den Start eines anderen Brennprogramms überflüssig macht.

Fazit

CyberLink PowerBackup ist ein leistungsfähiges, aber eher unspektakuläres Programm. Es unterstützt alle wichtigen Backup-Modi, nur die Sicherung auf einem Netzlaufwerk und einer virtuellen Festplatte ist praktisch nicht möglich. Wer klassische CDs/DVDs für seine Backup-Strategie einsetzen möchte, sollte sich das Programm unbedingt ansehen, da es ein Archiv problemlos über mehrere Datenträger verteilen kann.

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