Bedienung wie in einer Bildbearbeitung
Vorgestellt: Magix Web Designer 7
Magix Web Designer 7 ist ein Programm zur Erstellung von Webseiten, das sich primär an Endanweder und semiprofessionelle Nutzer richtet. Es besticht durch seine einfache Bedienung, relativ sauberen HTML-Code und exakte Positionierung, durch die sich das Programm fast wie eine richtige Bildbearbeitung anfühlt.

Inhaltsverzeichnis
- 1Installation
- 2Projekt anlegen
- 3Seite bearbeiten
- 4Inhalt freigeben
- 5Fazit
Das Internet hat in knapp zwanzig Jahren unser Leben radikal verändert. Heute kommt selbst der Klempner um die Ecke nicht mehr ohne Internetpräsenz aus, da er für immer mehr Kunden sonst "unsichtbar" ist. Wer eine Agentur für die Produktion seiner Webseite bucht, legt unnötig viel Geld auf den Tisch - für die meisten Endanwender genügen einfache Webdesign-Programme völlig, wie zum Beispiel der Web Designer 7.
Installation
Das Programm stammt aus dem Hause Magix, das bekannt für seine Multimedia-Software ist. Wer die aktuelle Version 7 des Web Designer erst in aller Ruhe ausprobieren möchte, bevor er den Preis in Höhe von 99 Euro für das Programm hinblättert, kann sich eine kostenlose Testversion herunterladen. Mit einer Größe von knapp 75 Megabyte ist Web Designer 7 im Vergleich zur Konkurrenz, etwa WebToDate von Data Becker, recht schlank geblieben, was auf eine geringe Ressourcenauslastung schließen lässt. Das wird mit einem Blick in die Dokumentation bestätigt: Die Systemanforderungen sind mit 512 Megabyte RAM und einem 1-GHz-Prozessor so gering, dass sie auch ältere Computer problemlos erfüllen können. Windows XP ist ab Service Pack 2 als Betriebssystem nutzbar, ebenso wie Windows Vista und natürlich Windows 7.
Projekt anlegen
Nach der Installation der Testversion ist das Programm nur für sieben Tage nutzbar, wenn es nicht durch eine Aktivierung manuell auf dreißig Tage verlängert wird. Die Oberfläche ist in dunklen Tönen gehalten, was unter Entwicklern derzeit modern zu sein scheint - auch Adobe setzt seit einiger Zeit auf eine Farbgebung mit dunklem Hintergrund. Die Oberfläche besteht wie gewohnt aus Titel-, Menü- und mehreren Symbolleisten. Weniger wichtig als die horizontal angeordneten Funktionen ist die vertikale Werkzeugleiste, mit der zum Beispiel Texte erstellt, Bilder eingefügt, Linien gezeichnet oder Transparenz erzeugt wird.

Magix Web Designer 7 bringt ein Standardprojekt mit, mit dem Nutzer erste Erfahrungen sammeln können. Sobald sie soweit sind, eigene Projekte zu erstellen, müssen sie sich für die gewünschte Breite entscheiden: Eine Webseite kann 640, 760 oder 955 Pixel beanspruchen. Diese Werte haben sich im Web über die Jahre etabliert und sind auf die gängigsten Bildschirmauflösungen optimiert.
Jedes Projekt in Magix Web Designer kann beliebig viele Seiten aufnehmen, die in der rechten Spalte des Hauptfensters angezeigt werden und in keiner festen (hierarchischen) Beziehung stehen müssen. Standardmäßig nutzt die Anwendung ein eigenes (proprietäres) Dateiformat mit der Endung .web, die Möglichkeiten für den Export sind sehr einschränkt. Für den Import sieht das ganz anders aus: Web Designer 7 ist in der Lage, problemlos mit Layouts und Grafiken aus Adobe Illustrator, Photoshop oder CorelDRAW umgehen, was Profis sicher sehr freuen dürfte.

@Kalimba: Danke für den Hinweis, da ist uns tatsächlich ein Fehler unterlaufen. In der Testversion ist der FTP-Upload inaktiv, in der Vollversion aber natürlich enthalten. Der Artikel wird gleich entsprechend...
Das mit der fehlenden FTP-Uploadmöglichkeit stimmt aber nicht. Die ist nämlich sehr wohl drin. S. zB.: http://www.magix-online.com/de/hilfe-support-magix-web-designer-hosting/webseiten-veroeffentlichen.2559.html