Schnelle Anmeldung an öffentlichen Zugangspunkten

Telekom: Netzmanager vereinfacht das Surfen am Hotspot

Die Telekom bietet ein kostenloses Programm namens Netzmanager an, das die Anmeldung an öffentlichen Hotspots leichter und zuverlässiger macht. Das Programm, das den bisherigen T-DSL Manager ersetzt, kann aber noch mehr: Es taugt als Konfigurationswerkzeug, mit dem Laien ihr gesamtes Netzwerk einrichten.

Der Telekom Netzmanager vereinfacht die Anmeldung an öffentlichen Hotspots. (Bild: netzwelt)
Der Telekom Netzmanager vereinfacht die Anmeldung an öffentlichen Hotspots. (Bild: Screenshot)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Voraussetzungen
  2. 2Die Konfiguration
  3. 3Login am Hotspot
  4. 4Fazit
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Kaum ein Haushalt kommt heute noch ohne WLAN-Router aus, da neben dem Computer im Arbeitszimmer meist noch mehrere Smartphones, Tablet-PCs und Notebooks mit einem Internezugang zu versorgen sind. Um Laien die Konfiguration des heimischen Netzwerks zu erleichtern und die Anmeldung am WLAN-Hotspot der Telekom zu vereinfachen, bietet der ehemalige Staatskonzern den sogenannten Netzmanager an.

Voraussetzungen

Der Telekom Netzmanager kann kostenlos von der T-Online-Website oder direkt bei netzwelt geladen werden. Das Programm ist nur neun Megabyte groß, kann also auch bei einer langsamen Internetverbindung schnell auf den Rechner kopiert werden. Als Betriebssystem werden Windows XP (Service Pack 2 oder neuer) und der Nachfolger Windows Vista offiziell unterstützt, letzteres aber nur in der 32-Bit-Variante. Unterstützung für 64-Bit-Systeme leistet die Telekom erst ab Windows 7, das als Zielplattform explizit empfohlen wird. Auf allen Rechnern muss das .NET Framework in Version 3.5 oder neuer installiert sein, unter Windows XP kümmert sich der Setup-Assistent - sofern erlaubt - gegebenenfalls selbstständig um Download und Installation.

Der Netzmanager kann verschiedenste Verbindungstypen überwachen. (Bild: netzwelt)
Der Netzmanager kann verschiedenste Verbindungstypen überwachen. (Bild: netzwelt)

Die Konfiguration

Auf Wunsch kann der Telekom Netzmanager direkt nach der Installation gestartet werden. Beim ersten Start öffnet das Programm einen Assistenten, der bei der Konfiguration des Netzwerks hilft: Neben einem Zugang per DSL-Modem oder -Router können auch einfache ISDN-Verbindungen eingerichtet werden. Sofern schon eine Verbindung zum Internet besteht, überspringt der Assistent die Netzwerkkonfiguration und wechselt zur Hauptansicht: Dort kann der Nutzer seine Verbindungen, deren Geschwindigkeit und die Netzwerkfreigaben überwachen, was für eine optimale Systemsicherheit sinnvoll ist. Sofern ein Speedport-Router zum Einsatz kommt, kann der Nutzer über einen einzigen Klick direkt in dessen Konfigurationskonsole wechseln.

Login am Hotspot

Besonders praktisch für Besitzer eines Notebooks ist der Reiter "Hotspots": Er kann anhand einer Adresse den nächstgelegenen öffentlichen Hotspot finden, was insbesondere bei erreichtem 3G-Inklusivvolumen eine praktische Gelegenheit zum schnellen Surfen bietet. Die Suchfunktion unterstützt neben Deutschland auch zahlreiche andere Länder, die in den Einstellungen aber gesondert aktiviert werden müssen - dort kann man auch Roaming-Partner der Telekom freischalten. Wer zu seinem Handy- oder DSL-Anschluss eine Hotspot-Flatrate gebucht oder kostenlos erhalten hat, kann die persönlichen Zugangsdaten im Telekom Netzmanager ablegen. Damit entfällt die lästige Anmeldung im Browser, das Programm erledigt alle Schritte selbstständig. Nach der Einbuchung in ein WLAN-Netzwerk kann der Anwender sofort mit dem Surfen beginnen.

Telekom Netzmanager behält auch die Netzwerksicherheit im Blick. (Bild: netzwelt)
Telekom Netzmanager behält auch die Netzwerksicherheit im Blick. (Bild: netzwelt)

Fazit

Die meisten Funktionen des Telekom Netzmanagers sind für die meisten Benutzer eher unnötig, da Windows bereits genügend Assistenten für die Konfiguration eines Heimnetzwerks mitbringt. Trotzdem lohnt sich eine Installation des Programms, da die Bündelung aller wichtigen Zugangsmethoden mit der stark vereinfachten Hotspot-Anmeldung eine sinnvolle Sache ist. 

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