Sie sind hier:
 

"Spaceport America": Erster kommerzieller Weltraumbahnhof eingeweiht Neues Heim für Virgin Galactic

SHARES

Virgin Galactic besitzt den weltweit ersten kommerziellen Weltraumbahnhof. Der "Spaceport America" steht in New Mexico und wurde vom Milliardär Branson jetzt eingeweiht. Von dort aus sollen die privaten Weltraumflüge seines Raumfahrtunternehmens operiert werden.

Der Milliardär Richard Branson hat es sich zum Ziel gesetzt, ab kommendem Jahr Privatpersonen ins All zu schicken, dafür hat er das Unternehmen Virgin Galactic gegründet. Mit der Einweihung des "Spaceport America" ist der Unternehmer seinem Ziel nun wieder einen Schritt näher gekommen.

Bei der Einweihung des kommerziellen Weltraumbahnhofs seilte sich Sir Richard Branson vom Gebäude ab. (Quelle: Mark Greenberg)

"Spaceport America" ist weltweit der erste kommerzielle Weltraumbahnhof und befindet sich im US-Bundesstaat New Mexico. Von dort aus werden die Raumschiffe von Virgin Galactic starten. Über 800 Gäste verfolgten laut Angaben des Unternehmens die Einweihung des Weltraumbahnhofs, die Sir Richard Branson, der Gründer der Plattenfirma Virgin, und die Gouverneurin von New Mexico, Susana Martinez, vornahmen. Unter den Gästen befanden sich rund 150 Kunden von Virgin Galactic, die bereits eine Anzahlung für Weltraumflüge geleistet haben. Insgesamt haben 450 Personen sich schon für einen Flug ins All angemeldet.

Branson seilte sich für die Taufe ab

Während der Einweihungsfeier flogen die beiden kommerziellen Raumschiffe von Virgin Galactic - WhiteKnightTwo und SpaceShopTwo - über den Komplex hinweg. Zu den Highlights der Einweihung zählte die Einlage einer akrobatischen Tanzgruppe. Gemeinsam mit Branson und seinen Kindern Sam und Holly seilten sie sich an der Glaswand des Weltraumbahnhofs ab. Dabei wurde der Spaceport America auf den Namen "Virgin Galactic Gateway to Space" getauft. Branson und seine Kinder werden die ersten privaten Passagiere des SpaceShipTwo sein.

Neben dem Weltraumtourismus wird Virgin Galactic ein weiteres Feld erschließen. Die NASA beauftragte das private Raumfahrtunternehmen mit Forschungsflügen. Während der Einweihungsfeier gab Virgin Galactic bekannt, dass Forschungs- und Bildungsinstitutionen, beispielsweise die Purdue University oder das Challenger Center für Space Science Education, bereits Flüge für Forschungszwecke reserviert haben. Branson will aber nicht nur ins All, sondern auch in die Tiefen des Meeres vordringen. Dafür ist Virgin Oceanic zuständig.

Bei Blue Origin lief dagegen in letzter Zeit nicht alles so glatt. Die private Firma möchte ebenfalls Weltraumtourismus ermöglichen und gehört dem Amazon-Boss Jeff Bezos. Bei einem Testflug kam es zu Problemen, das Raumschiff musste zerstört werden.

Was denkst du?

Hier kannst du deine Meinung zum Artikel ""Spaceport America": Erster kommerzieller Weltraumbahnhof eingeweiht" äußern. Melde dich hierfür mit deinem Netzwelt-Account an oder fülle die Felder aus.

Darüber lacht die Netzwelt

Das Internet erzählt viele lustige und skurrile Geschichten, die besten haben wir euch hier zusammengestellt.

Infos zum Artikel
Autorin
Lisa Bruness
Datum
Kontakt
Leserbrief
Kommentare
Alle anzeigen
Dieser Artikel enthält die folgenden Schlagworte
Link zum Thema
Anzeige
netzwelt Newsletter

Immer gut informiert mit unserem Newsletter! Der Versand erfolgt am Dienstag, Donnerstag und Samstag vormittags.

Powered by