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Click.to: Mit der Zwischenablage ins Web
Jeder Nutzer verwendet täglich die Zwischenablage seines Rechners, ohne groß darüber nachzudenken - "Copy and Paste" gehört zu den wichtigsten Funktionen, die alle modernen Geräte - egal ob Handy, Tablet oder PC - gemeinsam haben. Click.to ist ein kleines Programm, das die Zwischenablage noch nützlicher macht - dank einer Anbindung ans Internet.

Inhaltsverzeichnis
- 1Anforderungen
- 2Google und Co.
- 3Fazit
Alle großen Betriebssysteme entwickeln sich immer mehr auseinander, die Unterschiede zwischen Windows, Mac OS X und Linux beziehungsweise Apple iOS, Android und Co. werden immer größer. Es gibt aber eine Funktion, die sich über die letzten zwanzig Jahre praktisch nicht verändert hat: die Zwischenablage. Sie ist in jedem Handy, Tablet, PC oder Mac vorhanden. Drag-and-Drop ist selbst Kindern schon bekannt.
Anforderungen
Eigentlich gibt es an der Zwischenablage nicht mehr viel zu verbessern - doch Ausnahmen bestätigen die Regel: Click.to ist ein kleines innovatives Programm, das die Zwischenablage von Windows oder Mac OS X ins 21. Jahrhundert hebt. Die Software ist knapp zehn Megabyte groß und unterstützt neben Windows 7 und Windows Vista noch das angestaubte Windows XP, allerdings nur mit Service Pack 2 oder neuer. Mac OS X kommt in den Versionen 10.5 alias Leopard, 10.6 (Snow Leopard) und 10.7 alias Lion in Frage.
Sehr schade ist, dass Click.to bisher nicht im Mac App Store bereitgestellt wurde, um unerfahrenen Nutzern den Zugang zum Programm zu erleichtern. Stattdessen muss es manuell von der offiziellen Website oder direkt bei netzwelt geladen werden. Sowohl die Windows- als auch Mac-Version sind mit unter fünf Megabyte äußerst schlank.

Google und Co.
Unter Windows erfolgt die Installation von Click.to mithilfe eines Setup-Assistenten, auf dem Mac muss nur die Anwendung aus dem .dmg-Archiv in den Programme-Ordner des Systems kopiert werden. Außerdem ist es notwendig, dass Macintosh-Anwender die sogenannten Hilfsgeräte in der Systemsteuerung aktivieren, da Click.to mit deren Hilfe das Betriebssystem ansteuert. Sobald die Einrichtung der Software erledigt ist, sieht der Nutzer ein neues Symbol in der Tray-Leiste beziehungsweise dem Apple Dock, das über die Aktivierung der Anwendung Auskunft gibt. Läuft Click.to, bekommt die Tastenkombination Strg+C (Windows) oder Apfel-C (Macintosh) eine neue Bedeutung: Sobald die gedrückt wird, erscheinen neue Symbole an der Stelle, an der ein Objekt kopiert wird. (Die herkömmliche Zwischenablage geht dabei natürlich nicht verloren.)
Die angezeigten Symbole von Click.to ermöglichen es, das kopierte Objekt unverzüglich auf Flickr, Twitter, Facebook oder anderen Diensten einzustellen. Auch die Konvertierung einer Tabelle in Microsoft Excel oder die Öffnung eines Texts in Microsoft Word ist möglich, insgesamt unterstützt Click.to dutzende Anwendungen und Online-Dienste.
Besonders praktisch ist die Integration von Google: Mit Hilfe von Click.to können Nutzer jeden beliebigen Text, der markiert und über die Tastenkombination in der Zwischenablage landet, direkt auf Google suchen - und zwar mit nur einem einzigen Klick. Das Öffnen des Browsers und manuelle Einfügen in das Suchfeld entfällt. Neben der regulären Websuche kann auch Google Maps aufgerufen werden.

Fazit
Click.to ist einer der vielen kleinen Helfer, welche die tägliche Arbeit am Rechner erheblich vereinfachen. Die Umfunktionierung der Zwischenablage zum universellen Speicherort für die unverzügliche Weiterleitung ins Web ist überaus praktisch, die Summe der eingesparten Schritte summiert sich schnell auf ein durchaus beachtliches Maß. Einzig die fehlende Übersetzung von Click.to ist ein kleiner Makel.

Selten ein so praktisches Tool getestet... absolut clickto infiziert :)