Anleitung: iPhone-Synchronisation über Bluetooth

Schritt 2: Einstellungen

Nun geht es an die Konfiguration der Bluetooth-Einstellungen: Sofern an PC beziehungsweise Mac sowie dem iPhone die Bluetooth-Unterstützung eingeschaltet ist und beide Geräte auch sichtbar sind, können sie wie gewohnt verbunden werden. Zusätzlich muss der "persönliche Hotspot" unter iOS eingeschaltet werden, sodass der Rechner eine neue Netzwerkverbindung erkennen kann.

Achtung: Damit der anschließende Datenabgleich reibungslos klappt, muss das iPhone am Netzteil hängen und die Firewall von Windows oder Mac OS X deaktiviert sein, da sie den Vorgang möglicherweise blockiert.

Die Bluetooth-Verbindung zum iPhone wird über die Menüleiste hergestellt. (Bild: netzwelt)
Die Bluetooth-Verbindung zum iPhone wird über die Menüleiste hergestellt. (Bild: netzwelt)
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Schritt 3: Synchronisieren

Die eigentliche Synchronisation über Bluetooth ist sehr einfach: Die Nutzer müssen eine Internetverbindung über Bluetooth-Tethering herstellen, sodass Rechner und iPhone miteinander kommunizieren können. Anschließend kann iTunes gestartet werden, das nach wenigen Sekunden das iPhone in der Seitenleiste anzeigen sollte - ganz so, als würde die Kommunikation über WLAN hergestellt. Die Synchronisation ist dann wie gewohnt mit allen Optionen in den sechs Kategorien Infos, Apps, Musik, Filme, TV-Sendungen und Fotos möglich.

Geschwindigkeit

Allerdings sollte der Nutzer dabei im Hinterkopf behalten, dass Bluetooth längst nicht so schnell wie WLAN ist: Für das Surfen über eine 3G-Verbindung reicht die Bandbreite von Bluetooth gerade noch aus, auch die Übertragung einiger Lieder und Fotos klappt recht zügig. Sobald mehr als 50 Megabyte oder gar ein Kinofilm aus dem iTunes Store übertragen werden sollen, muss der Nutzer stundenlang warten oder auf USB/WLAN ausweichen. Zum Glück kann auch die Synchronisation über Bluetooth jederzeit angehalten werden.

Die Verbindung zwischen Rechner und iPhone wird wie gewohnt hergestellt. (Bild: netzwelt)
Die Verbindung zwischen Rechner und iPhone wird wie gewohnt hergestellt. (Bild: netzwelt)

Fazit

Für solche Anwender, die nur Kontakte, Termine, Lesezeichen, Notizen oder eine kleine Musiksammlung mit dem iPhone abgleichen möchten und ohnehin das Tethering nutzen, ist Bluetooth eine gute Alternative zu WLAN. Mit dem Protokoll bleiben beide Geräte nach der Konfiguration unsichtbar und die Batterie wird weniger belastet, als es bei WLAN der Fall ist. Für sehr große Datenmengen taugt Bluetooth dagegen nicht wirklich.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Nähere Informationen zum Thema iPhone, iPad und dem Betriebssystem iOS gibt es auf den entsprechenden Themenseiten. Wer vollkommen flexibel sein will, was den Abgleich von Daten mit dem iPhone angeht, kann sein Smartphone außerdem per Jailbreak freischalten - wie das geht und welche Risiken es birgt, lesen Sie direkt hier auf netzwelt.

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