Anleitung zur iCloud-Systemsteuerung für Windows

Synchronisation: Windows und die iCloud

Apple hat seine iCloud zwar konsequent auf die Zusammenarbeit mit Mac OS X und iOS optimiert - natürlich verliert der Konzern aber auch die Mehrheit der Anwender nicht aus den Augen, die Windows einsetzen. Apple hat ein spezielles Programm bereitgestellt, um die iCloud auch unter Windows konfigurieren zu können.

Apple bietet für die Synchronisation mit Windows ein eigenes Programm an. (Bild: netzwelt)
Apple bietet für die Synchronisation mit Windows ein eigenes Programm an. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Systemanforderungen
  2. 2Browser und Lesezeichen
  3. 3Einrichtung von Outlook
  4. 4Musik, Apps und Bücher
  5. 5Fazit
  6. 6Weitere Informationen

Apples iCloud steht in direkter Konkurrenz zu Windows Live: Beide Plattformen bieten dem Anwender neben einer kostenlosen E-Mail-Adresse reichlich Speicherplatz für Bilder, Videos, Kontakte und Office-Dokumente, die sich spielend leicht von mehreren Rechnern abrufen lassen. Beide Hersteller haben ihre Cloud-Dienste zwar für ihr eigenen Betriebssysteme optimiert, auch Apple ist Interoperabilität aber durchaus wichtig.

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Übrigens: Hier gehts direkt zum Download der iCloud-Systemsteuerung für Windows.

Systemanforderungen

Als Steve Jobs die iCloud-Dienste im Sommer ankündigte, wurde daher eindringlich betont, der Abgleich von Informationen werde nicht nur mit iOS und Mac OS X möglich sein, sondern genauso unter Windows. Nach dem offiziellen Start der Cloud-Computing-Plattform kommt Apple seinem Versprechen nun nach: Anwender von Windows Vista - auf dem das aktuelle Service Pack 2 installiert sein muss - oder Windows 7 können sich kostenlos die sogenannte iCloud-Systemsteuerung herunterladen. Sie ersetzt die MobileMe-Unterstützung und ist mit knapp 40 Megabyte erstaunlich schlank. iCloud für Windows ist derzeit in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Dänisch, Portugiesisch und vielen anderen Sprache erhältlich.

Die Installation der iCloud-Anwendung ist in wenigen Minuten erfolgt. (Bild: netzwelt)
Die Installation der iCloud-Anwendung ist in wenigen Minuten erfolgt. (Bild: netzwelt)

Browser und Lesezeichen

Außerdem sind entweder der Internet Explorer 8 oder Apple Safari 5.1.1 notwendig, die vorab eingerichtet werden müssen - der beliebte Firefox genügt Apple nicht als Browser auf dem Zielsystem, was einige Nutzer nicht sehr praktisch finden werden. Von der Empfehlung abweichende Browser sorgen zwar nicht dafür, dass iCloud unter Windows nicht nutzbar ist - sie verhindert aber den Abgleich von Lesezeichen. Außerdem ist der Austausch von E-Mails, Terminen und Kontakten derzeit auf Microsoft Outlook beschränkt, alternative Anwendungen lassen sich (noch) nicht anbinden. Outlook 2007 und Outlook 2010 lassen sich problemlos nutzen, ältere Versionen können nur mithilfe eines Upgrades an iCloud angebunden werden.

Einrichtung von Outlook

Immerhin erkennt die iCloud-Systemsteuerung zuverlässig, welche Konten in Outlook zu einem Exchange-Server führen und schließt sie von der automatischen Synchronisation aus. Im Anschluss an die erfolgreiche Installation der Anwendung erscheint in der Taskleiste ein neues Symbol für iCloud. Klickt der Nutzer darauf, stehen ihm nach Eingabe der Zugangsdaten seiner Apple ID alle erwarteten Funktionen zur Verfügung. Der Abgleich von E-Mails, Terminen und Aufgaben und Lesezeichen funktioniert ohne Probleme, selbst mit einer langsamen Internetverbindung. Das gilt nicht für Fotostream: Dazu muss es schon ein DSL-Anschluss sein, um Bilder von anderen Geräten automatisch zu übertragen. Sofern eine UMTS-Verbindung eingesetzt wird, läuft der Nutzer mit Fotostream schnell Gefahr, sein Inklusivvolumen an Daten zu überschreiten.

Unter Windows kann kein neues iCloud-Konto erstellt werden. (Bild: netzwelt)
Unter Windows kann kein neues iCloud-Konto erstellt werden. (Bild: netzwelt)

Musik, Apps und Bücher

Die iCloud-Systemsteuerung deckt - wie auf dem Mac - nur einen Teil der Plattform ab: Es lassen sich auch Musik, Apps und Bücher über iCloud zwischen mehreren Systemen synchronisieren, was natürlich genauso gut unter Windows wie auf einem Apple-Gerät klappt. Dazu ist lediglich iTunes 10.5 notwendig: Das Programm beinhaltet in den Einstellungen die Möglichkeit, neue Einkäufe automatisch zu übertragen.

Fazit

Apple macht es auch Windows-Anwendern einfach, auf iCloud zuzugreifen. Selbst der Speicherplatz, der in der Wolke schon belegt ist, lässt sich über das Modul für die Systemsteuerung einsehen und gegebenenfalls erweitern. Microsoft sollte sich ein Beispiel daran nehmen: Die Mehrzahl der Windows Live-Anwendungen ist unter Mac OS X nicht lauffähig, lediglich den Messenger haben die Entwickler mittlerweile angepasst.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zum Thema Apple und iCloud haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Apple iCloud hier.

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Beiträgeinsgesamt 11 Beiträge

Zum Kotzen an der ganzen sache ist, dass Windows-nutzer dabei scheinbar Fotostream kostenlos nutzen können und die Eigentlichen Apple treuen kunden mal wieder extra für ein Upgrade ihres iPhoto Programms bezahlen...

@Morina: iCloud-Download: www.netzwelt.de/download/16153-icloud-systemsteuerung.html Auf iOS-Geräten (iPhone) ab Version 5.0 und MAC OS X (ab Lion) ist der iCloud-Dienst schon installiert. Er muss jedoch...

Das Tool fkt super! Danke!

Hi, ich habe ein Tool gefunden, wie man die iCloud doch in den Standardkalender bekommt. Suche nach: OLMixedFolders

Wo kann man den runterladen?

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