Optimierte Nutzeroberfläche
Symbian Belle-Erstling: Nokia 701 im Test
Die ersten Windows Phones von Nokia lassen weiter auf sich warten, das MeeGo-Handy N9 erscheint nicht in Deutschland, dennoch gibt es neue Gadgets für Nokia-Fans. Mit dem Nokia 701 bringt der Hersteller ein erstes Smartphone mit Symbian Belle auf den Markt. Dieses bietet eine runderneuerte Nutzeroberfläche. Vorbild für diese ist aber nicht Microsofts Windows Phone, sondern Googles Android.
Nokia 701: Mit dem Nokia 701 präsentiert der Hersteller eines der ersten Smartphones mit Symbian Belle. Die rund erneuerte Nutzeroberfläche erinnert dabei stark an Googles Android und hinterlässt im Test einen guten Eindruck. Zum Video: Nokia 701
Inhaltsverzeichnis
- 1Belle behebt viele, aber nicht alle Symbian-Schwächen
- 2Browser kommt noch nicht in Fahrt
- 3Vlingo - Ein Hauch von Siri
- 4Symbian-Unterstützung bis 2016
- 5Angry Birds, Asphalt 5 und What's App mit an Bord
- 6Kleine Patzer in den Kern-Disziplinen
- 7Pluspunkte für Musik-Player
- 8Preis
- 9Fazit
Nokia gibt Symbian noch nicht auf. Trotz des feststehenden Wechsels zu Windows Phone bringt der Hersteller mit dem Nokia 701 das nunmehr fünfte Symbian-Smartphone (Nokia X7, Nokia E6, Nokia 500, Nokia 700) seit Bekanntgabe des Deals mit Microsoft auf den deutschen Markt. Highlight des C7-Nachfolgers ist dabei das neue Betriebssystem Symbian Belle.
Belle behebt viele, aber nicht alle Symbian-Schwächen
Mit dem Belle-Update macht das mittlerweile in die Jahre gekommene Symbian-Betriebssystem einen deutlichen Sprung in die Neuzeit. Zwar hat Nokia auch bereits mit dem Anna-Update Hand an die Nutzeroberfläche gelegt, Belle geht aber noch einen Schritt weiter und bedient sich deutlich bei der Konkurrenz von Android: So führt Nokia beispielsweise eine Benachrichtigungsleiste ein, die der Nutzer vom oberen Bildschirmrand aufziehen kann. Über diese lassen sich auch direkt Bluetooth, WLAN oder Datenverbindungen über das Mobilfunknetz mit nur einem Fingertipp aktivieren beziehungsweise deaktivieren. Zuvor erforderte dies bei Symbian mehrere Schritte oder ein entsprechendes Widget auf dem Startbildschirm.
Statt drei gibt es nun sechs Startbildschirme und Apps lassen sich durch längeres Drücken direkt auf diesen platzieren. Zudem hat Nokia die Text-Schaltflächen gegen neue Symbol-Schaltflächen ersetzt. Insgesamt wirkt Symbian Belle damit deutlich aufgeräumter und moderner. Schön: Anders als bei den Android-Handys funktioniert beim Nokia 701 der Wecker auch bei ausgeschaltetem Handy.






