Zum Preis von rund 1.150 Euro
2.1-Heimkinosystem: Harman Kardon BDS 470 im Test
Ein eleganter Blu-ray-Receiver, dazu zwei Lautsprecher und ein mächtiger Subwoofer: Das 2.1-System von Harman Kardon will die Klanglandschaft im Wohnzimmer verbessern und für Hollywood-Feeling sorgen. Kann das gelingen? Netzwelt hat sich mit dem System ein kleines Heimkino eingerichtet und wesentliche Eigenschaften überprüft.
Harman Kardon BDS 470: Der BDS 470 von Harman Kardon gehört zur seltenen Gattung der Blu-ray-Receiver und kommt sogar mit 3D-Inhalten klar. Netzwelt testet das rund 1.150 Euro teure Home-Entertainment-Set - Subwoofer und elegante Säulenlautsprecher inklusive. Zum Video: Harman Kardon BDS 470
Inhaltsverzeichnis
- 1Klangverhältnisse
- 2Schnelle Startzeit
- 3Einfache Menüführung
- 4Mehrwert mit BD-Live
- 5Fazit: Premium-Klang für den Premium-Geldbeutel
Film -und Audiofans stehen bei der Wahl eines geeigneten Raumbeschallers für ihre Videos und Musik vor einer riesigen Auswahl an Heimkino-Komplettsystemen. Der Cineast wählt natürlich eine 5.1-Kanal-Anlage, damit die Landung des Hubschraubers durch alle Boxen rauscht und echtes Hollywood-Feeling vermittelt. Mit Abstrichen reichen aber auch 2.1-Systeme wie das BDS 470 von Harman Kardon: Es umfasst den Blu-ray-Disc-Receiver BDS 270 und das Lautsprecherset HKTS 200 zum Preis von 1.149 Euro. Netzwelt testete das Set zusammen mit dem iPod/iPhone-Dock "The Bridge IIIP" für rund 80 Euro.
Angesichts des Preises darf man natürlich einiges erwarten. In Sachen Design macht Harman Kardon seinem Ruf als Premium-Hersteller jedenfalls alle Ehre, vor allem der Blu-ray-Disc-Receiver. Das elegant abgerundete Gerät ist Harman Kardon-typisch auf minimale Bedienelemente an der Front reduziert: Ein nach dem Einschalten an den Rändern blau illuminiertes und sorgsam an der rechten Seite platziertes Drehrad sorgt für feine Lautstärkeregelung. Der Disc-Schacht fällt dank Slot-In-Mechanik kaum auf. Dazwischen informiert ein EL-Display (ebenfalls blau erleuchtet) über den aktuellen Bedienstatus. Auf der Oberseite liegen eine Auswurftaste für das Laufwerk und der Ein- und Aus-Schalter. Dadurch taugt der Blu-ray-Disc-Receiver kaum fürs HiFi-Rack, sondern eher als Standalone-Gerät.
Klangverhältnisse
Eher herkömmlich zeigen sich die ästhetischen Formen der Lautsprecher und des i-Gerätedocks. Der Subwoofer in Klavierlack-Optik ist wie erwartet in einem würfelförmigen Gehäuse verbaut. Die flachen Satellitenboxen mit Karbonfaserüberzug stellen sich als kleine Lautsprecher in Säulenform auf. Und die Abspielstation für Apples mobile Geräte ist eigentlich ein kleines Stück Kunststoff mit einem dicken, sperrigen Kabel zur Weiterleitung von Audio-Signalen.
In Sachen Sound dagegen spielen die Boxen in Zusammenarbeit mit dem Blu-ray-Disc-Receiver (2 x 65 Watt Ausgangsleistung) ihre ganze Kraft aus. Der Subwoofer strahlt mächtig mit tiefen Bassfrequenzen durch den Raum, die Mitteltöner liefern transparenten Klang in jeder Lautstärkenlage. Durch Virtual Surround-Soundtechnologie emuliert das System eine größere Lautsprecherfläche, was Cineasten entgegenkommt. Harman Kardon verkauft das BDS 470 deshalb auch als Heimkino-System.
2.1-Heimkinosystem: Harman Kardon BDS 470 im Test
Das 2.1 Heimkinosystem besteht aus einem Blu-ray-Receiver, zwei Satelliten-Lautsprechern, einem Subwoofer und ist seit Oktober für 1.149 Euro erhältlich. Das iPod/iPhone-Dock "The Bridge IIIP" kostet rund 100 Euro Aufpreis. (Bild: netzwelt)
Elegant abgerundet: Das Gerät besticht durch modernes Design. (Bild: netzwelt)
Reduzierte Ausführungen: Ein kreisrunder Lautstärkeregler, ELD-Display und Slot-In-Laufwerk an der Frontseite. (Bild: netzwelt)
Über HDMI-Schnittstellen, analoge und digitale Audio-Anschlüsse lässt sich das Gerät mit externen Komponenten verbinden. Auch ein Component Video-Eingang ist vorhanden. (Bild: netzwelt)
An der Oberseite befindet sich ein Ein-und Aus-Schalter und Knopf zum Disc-Auswurf. Ins HiFi-Rack passt der Receiver deshalb nur bedingt. (Bild: netzwelt)
Der Basstöner bringt satte 200 Watt Ausgangsleistung mit. (Bild: netzwelt)
Neben der Lautstärke kann auch die Basswiedergabe verstärkt werden. Zur Snychronschaltung mit den Satellitenboxen befindet sich ein Phasen-Schalter auf der Rückseite. (Bild: netzwelt)
Ideal für die Aufstellung im Regal oder neben dem Fernseher: die Satellitenboxen des Systems. (Bild: netzwelt)
Die Standfüße der Satellitenboxen sind abnehmbar. Dann werden die Kabelanschlüsse sichtbar. (Bild: netzwelt)
Die Steuerung des Systems wird der übersichtlichen Fernbedienung überlassen. (Bild: netzwelt)
Das "The Bridge IIIP" genannte Dock für iPhone und iPod dient als Abspielstation. (Bild: netzwelt)
Aber auch die Batterie des jeweiligen i-Gerätes kann aufgeladen werden. (Bild: netzwelt)
Übersichtliches Menü, über das sich unter anderem die Internetverbindung einstellen lässt. (Bild: netzwelt)
Die Options-Taste der Fernbedienung ruft Titelinformationen während der Wiedergabe von Multimedia ab. (Bild: netzwelt)
Angeschlossene USB-Medien werden auf dem Startbildschirm aufgelistet. (Bild: netzwelt)
