SSD, Core i7, Geforce GTX 580, Hot-Swap, Blu-ray...

Medion Erazer X5706 D im Test: Gaming-Bolide übertaktet auf Knopfdruck

Auf der IFA Anfang September hat Medion seinen neuen Vorzeige-Gaming-PC vorgestellt. Netzwelt hat sich den Erazer X5706 D genauer angeschaut und ist nicht nur auf leistungsstarke Hardware gestoßen, sondern entdeckte auch die eine oder andere interessante Funktion.

Medion Erazer x5706 D: Kein Schnäppchen, aber für jeden Gamer das Spielzeug für das nächste Jahr: Der Medion Erazer X5706 D liefert mehr als genug Rechenpower. Zum Video: Medion Erazer x5706 D

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Top-Hardware und kinderleichtes Overclocking
  2. 2Leistung, Benchmarks und Zahlen
  3. 3Unspektakuläres Gehäuse mit Anschlüssen ohne Ende
  4. 4Fazit: Viel Power für einen guten Preis
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Top-Hardware und kinderleichtes Overclocking

In Sachen Ausstattung lässt der Medion Erazer X5706D eigentlich keine Wünsche offen und zeigt sich für die nächsten zwei, drei Jahre gut gerüstet. In dem schwarzen Tower-Gehäuse mit Klavierlackpoptik an der Front steckt ein mit 3,4 Gigahertz getakteter Core i7-2600K-Prozessor von Intel. Mit einem simplen Knopfdruck auf die OC-Taste am Gehäuse oder mithilfe des Erazer Control Centers lässt sich der Chip kinderleicht und nach Angaben von Medion auch gefahrlos übertakten.

Für die Grafikberechnung ist eine Nvidia Geforce GTX 580 mit 1.536 Megabyte GDDR5-Speicher sowie einem Mini-HDMI-Ausgang und zwei DVI-Anschlüssen zuständig. Medion baut in den Erazer X5706 D vier RAM-Riegel mit insgesamt 16 Gigabyte Arbeitsspeicher ein. Das optische Laufwerk liest und brennt Blu-rays, DVDs und CD-ROMs.

Medion Erazer X5706 D im Test

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Medion Erazer X5706 D im Test - Gaming-PC mit extra viel Power.
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Gaming-PC mit extra viel Power.

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Medion Erazer X5706 D im Test - Ho-Swap-Wechselrahmen zum schnellen Austausch einer Festplatte.
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Ho-Swap-Wechselrahmen zum schnellen Austausch einer Festplatte.

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Medion Erazer X5706 D im Test - Ein Kartenlesegerät, zwei USB-3.0-Anschlüsse und zwei Audio-Buchsen an der Vorderseite.
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Ein Kartenlesegerät, zwei USB-3.0-Anschlüsse und zwei Audio-Buchsen an der Vorderseite.

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Medion Erazer X5706 D im Test - Sehr leichtgängiger Ein- und Ausschaltknopf mit LED-Infoleiste und eine Taste zum Aktivieren der Overclocking-Funktion.
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Sehr leichtgängiger Ein- und Ausschaltknopf mit LED-Infoleiste und eine Taste zum Aktivieren der Overclocking-Funktion.

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Medion Erazer X5706 D im Test - Auswurftaste für das Blu-ray-Laufwerk.
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Auswurftaste für das Blu-ray-Laufwerk.

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Medion Erazer X5706 D im Test - Das schwarze Gehäuse in der Seitenansicht.
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Das schwarze Gehäuse in der Seitenansicht.

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Medion Erazer X5706 D im Test - Die Rückseite mit Netzschalter und zahlreichen Schnittstellen.
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Die Rückseite mit Netzschalter und zahlreichen Schnittstellen.

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Medion Erazer X5706 D im Test - Was das Herz begehrt - Anschlüsse ohne Ende: 6x Audio, 2x USB 3.0, 8x USB 2.0, 2x eSata, 2x DVI, 1x Firewire, 1x PS/2, 1x SPDIF.
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Was das Herz begehrt - Anschlüsse ohne Ende: 6x Audio, 2x USB 3.0, 8x USB 2.0, 2x eSata, 2x DVI, 1x Firewire, 1x PS/2, 1x SPDIF.

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Medion Erazer X5706 D im Test - Ein Blick auf die Technik im Inneren.
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Ein Blick auf die Technik im Inneren.

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Medion Erazer X5706 D im Test - Die drei verbauten Festplatten: 1x 256 GB SSD und 2x 1,5 TB HD.
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Die drei verbauten Festplatten: 1x 256 GB SSD und 2x 1,5 TB HD.

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Medion Erazer X5706 D im Test - Die Nvidia Geforce GTX580.
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Die Nvidia Geforce GTX580.

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Medion Erazer X5706 D im Test - Insgesamt 16 Gigabyte Arbeitsspeicher verstecken sich auf diesem Foto und der Core i7-Prozessor unter dem Lüfter.
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Insgesamt 16 Gigabyte Arbeitsspeicher verstecken sich auf diesem Foto und der Core i7-Prozessor unter dem Lüfter.


Ab Werk verfügt der Gaming-Bolide über drei Festplatten und einen Hot-Swap-Rahmen, mit dem sich eine weitere Festplatte schnell und einfach einlegen und wieder herausnehmen lässt. Die 256 Gigabyte große SSD-Festplatte dient als Installationsort für Windows 7 Home Premium, Spiele und andere Programme. Der Nutzer profitiert unter anderem durch einen schnelleren Bootvorgang und kürze Ladezeiten beim Starten von Anwendungen. Die zwei herkömmlichen HDD-Festplatten mit einer Kapazität von jeweils 1,5 Terabyte dienen vor allem als Datenspeicher für Musik, Videos und Fotos.

Leistung, Benchmarks und Zahlen

Auf dem Papier sieht die Ausstattung des Medion Erazer X5706 D schon einmal beeindruckend aus. Doch mit anderen Rechnern - wie dem Atelco 4maxx! 580 SLI - lässt er sich am Besten anhand von Benchmarks vergleichen.

Die Geforce GTX 580 des Erazer X5706 D schafft im OpenGL-Test von Cinebench stolze 56,83 Bilder pro Sekunde, der Core i7 erreicht 7,47 Punkte. Den DirectX11-Benchmark von Alien vs. Predator spielte der Rechner mit 74,3 Frames pro Sekunde ab.

Den Heaven-Benchmark bewältigt der Medion Erazer X5706 D in den höchsten Einstellungen ohne Probleme. Er erreicht 831 Punkte und eine durchschnittliche Framerate von 33,0 Bildern in der Sekunde. Insgesamt schwankt die Rate zwischen 16,6 und 80,9 Frames pro Sekunde.

Im Vergleich mit dem teureren Atelco 4maxx! 580 SLI erreicht der Erazer bessere Benchmark-Ergebnisse, wenn es um die Grafik geht. Sein Prozessor rechnet dagegen ein wenig langsamer.

Festplattengeschwindigkeit  (HD Tune)
 MinimumMaximumDurchschnittZugriffszeit

250 GB SSD 

1,5 TB HDD

146,2 MB/Sek.

68,0 MB/Sek.

307,1 MB/Sek.

128,7 MB/Sek.

268,0 MB/Sek.

97,3 MB/Sek.

0,1 ms

18,5 ms

Die Festplatten des Erazer X5706 D erreichen für ihre jeweilige Art hohe Geschwindigkeiten. Aber die Zahlen verdeutlichen zudem noch einmal anschaulich einen Vorteil von SSDs: Der Flashspeicher verarbeitet Daten fast drei Mal so schnell wie Festplatten mit rotierenden Magnetscheiben.

Unspektakuläres Gehäuse mit Anschlüssen ohne Ende

Im Vergleich zu anderen Gaming-Rechner fällt das Design des Medion Erazer X5706 D eher unspektakulär aus: eine glänzende Frontseite in Klavierlackoptik sowie ein Mittelteil aus schwarzem Aluminium. Die Verarbeitung gibt keinen Anlass zu Beschwerden.

Auf der Vorderseite bietet der Erazer X57006 D dem Nutzer ein Kartenlesegerät, zwei USB-3.0-Anschlüsse und je eine Buchse für Mikrofon und Kopfhörer. Auf der Rückseite hat Medion zwei weitere USB-3.0-, acht USB-2.0- und zwei eSata-Anschlüsse eingebaut sowie einen Firewire-, einen LAN- und sogar einen PS/2-Anschluss. Darüber hinaus lässt sich an den sechs Audio-Buchsen ein kleines Soundsystem anschließen.

Der Stromverbrauch fällt bei der verbauten Hardware natürlich nicht gering aus. Im Leerlauf benötigte der Medion Erazer X5706 D bereits 79 Watt. Unter Last - bei Spielen und Benchmarks - steigt die Leistungsaufnahme auf bis zu 360 Watt an.

Fazit: Viel Power für einen guten Preis

Der Medion Erazer X5706 X ist mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1.799 Euro zwar kein Schnäppchen, angesichts der verbauten, flotten Hardware geht der Preis aber in Ordnung. Ein ähnlich, aber eher etwas schlechter ausgestatteter Rechner wie der Atelco 4maxx! 580 SLI hat vor etwa einem Jahr noch 3.000 Euro gekostet.

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X-Plane 10 ist ein interessantes Stück Software, da die Entwickler das Spiel bewusst so entwickelt haben, dass es Hardware-technisch praktisch immer besser läuft, je mehr Leistung man dem Spiel zur Verfügung...

das liest sich interessant. Ich habe ein Angebot Erazer core 2600K GTX 560 80 GB SSD 8 GB DDR3 Memory4 PC HDD 2TB kann ich damit problemlos den X-Plane 10 spielen? Der PC soll...

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