Tippen auf echten oder virtuellen Tasten

Slider-Smartphone: BlackBerry Torch 9810 im Test

Virtuelle oder physikalische Tastatur - beim BlackBerry Torch 9810 müssen sich Nutzer nicht entscheiden, das Smartphone bietet beides. Darüber hinaus besitzt das neueste Mitglied der Torch-Familie mehr Rechenpower und das neue BlackBerry OS 7.

BlackBerry Torch 9810: Das BlackBerry Torch 9810 bietet ein größeres Display dank ausziehbarer Tastatur. Getippt werden kann aber auch direkt auf dem Touchscreen. Zum Video: BlackBerry Torch 9810

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Schneller ins Netz als mit iPhone und Co.
  2. 2Schnellstarter
  3. 3Scharfes Display
  4. 4Vertikaler Exot
  5. 5Umlaute per Fingerwisch
  6. 6Für Schnappschüsse geeignet
  7. 7Preis
  8. 8Fazit
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Nach dem BlackBerry Bold 9900 stellt sich mit dem BlackBerry Torch 9810 das zweite BlackBerry OS7-Handy in der netzwelt-Redaktion vor. Mit den neuen Modellen will Hersteller Research in Motion (RIM) wieder näher an die Smartphone-Konkurrenz heranrücken. Dementsprechend hat RIM nicht nur an die Software Hand angelegt, sondern auch die Hardware des Torch-Modells erneuert. Angetrieben wird es wie der neue Bold von einem 1,2-Gigahertz-Prozessor.

Schneller ins Netz als mit iPhone und Co.

Leistungstechnisch bewegt sich der Torch 9810 daher auch auf einem Niveau mit dem BlackBerry Bold 9900. Im Javascript-Benchmark von Sunspider ist er mit 2.633 Millisekunden sogar noch einen Tick schneller als das BlackBerry-Flaggschiffmodell. Im Browsermark-Benchmark erreicht er hingegen nur knapp 50.000 - anstatt 54.000 Punkte wie der Bold 9900. Dennoch liegt der Torch 9810 mit seinen Ergebnissen in beiden Benchmarks deutlich vor dem Apple iPhone 4 und dem Samsung Galaxy S2.

Ähnlich wie beim Bold 9900 gab es im Test jedoch Probleme bei WLAN-Verbindungen. Hier riss oft die Verbindung ab und nur nach einem Neustart ließ sich mittels WLAN wieder über den BlackBerry Torch 9810 surfen. Allerdings dürfte dieses Problem bei den Seriengeräten nicht mehr vorkommen. Die Tests führte netzwelt jeweils mit Vorserienmodellen des Bold 9900 und des Torch 9810 durch. In der netzwelt-Redaktion ist aber mittlerweile ein Seriengerät des Bold 9900 eingetroffen, hier trat das Problem nicht mehr auf.

Schnellstarter

Auch beim Start ist der Torch 9810 schnell. Bei Warmstarts ist das Gerät binnen sechs Sekunden betriebsbereit. Die sehr selten notwendigen Initialstarts dauern in etwa 20 bis 30 Sekunden, damit liegt das Modell ebenfalls noch deutlich vor der Android-Konkurrenz. Nur Handys mit Microsofts Windows Phone 7 starten vergleichbar schnell.

Der Akku zeigte im netzwelt-Test keine Schwächen. Die maximale Gesprächszeit gibt Research in Motion mit bis zu sieben Stunden an. Das ist ein üblicher Wert für Smartphones. Im Standby-Modus soll der Torch 9810 sogar Akku-Laufzeiten von bis zu zwei Wochen schaffen. Bei Bedarf kann der Akku aber auch leicht gegen einen neuen gewechselt werden. 

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