Cisco-Gerät für rund 100 Euro
Dualband-Router: Linksys E3200 im Test
Netzwerk-Einrichtung mal einfach: Ciscos Dualband-Router Linksys E3200 ließ sich dank mitgelieferter Desktop-Software problemlos einrichten - ideal für Netzwerk-Laien. Aber auch für professionelle Heimwanwender hat das Gerät viel zu bieten.
Linksys E3200 von Cisco: Gigabit-Ports, Dualband-Unterstützung, USB-Anschluss - Cisco Linksys E3200-Router punktet mit vielseitigen Ausstattungsmerkmalen und einfacher Installation. Separates Gastnetzwerk, Kinderschutzfunktionen und QoS-Technologie runden den Leistungsumfang des 100 Euro-Gerätes ab. Zum Video: Linksys E3200 von Cisco
Inhaltsverzeichnis
- 1Ciscos Eignungsprofile
- 2Wesentliche Eigenschaften
- 3Tempotest, Gästezugang
- 4Vorfahrt für Multimedia
- 5Port-Management
- 6Durchsatz im Test
- 7Anschluss von USB-Geräten
- 8Fazit
Ciscos Linksys-Router kommt wie sämtliche Modelle der neuen E-Serie im schlichten Schwarz daher, nur ein glänzendes blaues Kunststoffband mit Logo und Typenbezeichnung an der Oberseite unterscheidet den E3200 von den anderen Modellen. Der Rest des Gehäuses besteht ebenfalls aus Kunststoff, wie viele der kleinen Kisten zur Herstellung der Internetverbindung.
Bis auf den E4200 und E3000 sind die neuen Cisco-Router alle von gleicher Größe: Mit sieben Zentimeter Tiefe, rund 25 Zentimeter Breite und knapp 28 Zentimeter Höhe passt der E3200 in jedes Regal und unter jeden Schuhschrank. Zur Tisch- und Wandmontage ist der Router wegen fehlender Vorrichtungen allerdings nicht geeignet.
Ciscos Eignungsprofile
Cisco präsentiert seine E-Serie mit unterschiedlichen Eignungsprofilen - kleine Wohnungen, normal große Wohnungen, große Wohnungen etwa. Die Profile sind abhängig vom Leistungsumfang der jeweiligen Modelle. Nach Angaben von Cisco ist der E3200 ideal für "aktive Online-Haushalte und Heimkinos, Aufbau eines leistungsstarken Wireless-Netzwerkes für optimale Video- und Musikwiedergabe sowie Multiplayer-Spiele."
Die von Cisco vorgenommene Eignungsortierung wirkt allerdings sehr schematisch: Die Unterschiede der Modelle der E-Serie bestehen im Wesentlichen in der vorhandenen beziehungsweise nicht vorhandenen Simultan-Bandnutzung, USB-Schnittstelle und den Gigabit-Anschlüssen. Bis zu 300 Megabit pro Sekunde brutto und den WLAN "n"-Standard bringen aber alle Modelle mit.
Wesentliche Eigenschaften
Der E3200 funkt sowohl im 2,4- als auch 5-Gigahertz-Band. Sinnvoll, denn im 2,4 Gigahertz-Band tümmeln sich mittlerweile viele Haushaltsgeräte wie Mikrowellen und stören möglicherweise das WLAN-Signal. Mit an Bord sind auch vier Gigaports und eine USB-Schnittstelle zum Anschluss von Speichermedien.
Die Installation und Einbindung des E3200 ging im Test auf einem Windows 7-System denkbar einfach von der Hand. Netzwerk-Laien rufen die auf CD beiliegende Cisco Connect-Software für Mac und PC auf - fertig. Bei der Einrichtung vergibt Cisco Connect automatisch eine SSID und ein Passwort zur Übernahme. Beide Parameter kann man nach der Erstinstallation jederzeit ändern. Ab Werk ist das WLAN des E3200 aber zunächst unverschlüsselt - ein Minuspunkt. Alternativ gelingt die Einrichtung auch per webbasierter Konfigurationssoftware, die Zugang zu weiteren Parametern bietet.
Dualband-Router: Linksys E3200 im Test
Ciscos flacher Dualband-Router kommt in Schwarz daher, ein blaues Band verziert die Kunststoffhülle. (Bild: netzwelt)
USB-Anschluss, vier Gigabit-Ports, WAN-Buchse, WPS-Schalter, Ein- und Aus-Knopf auf der Rückseite. (Bild: netzwelt)
Der Cisco-Router misst in der Höhe sieben Zentimeter, ist 24,5 Zentimeter breit und knapp 28 Zentimeter lang. (Bild: netzwelt)
Ein Reset-Schalter auf der Geräterückseite dient zum Zurücksetzen des Gerätes. (Bild: netzwelt)
Nutzer richten den Router entweder manuell oder per Cisco Connect-Software ein. (Bild: netzwelt)
Das mitgelieferte Programm für PC und Mac erfordert keine Netzwerkkenntnisse - ideal für Beginner. (Bild: netzwelt)
Per USB-Anschluss lassen sich Sticks und Festplatten anschließen - der Router wird zum kleinen Nas-System. (Bild: netzwelt)
Über den webbasierten Einstellungsdienst steht ein Werkzeug zum Messen des Tempos der Internetleitung zur Verfügung. (Bild: netzwelt)
