Social Media schafft neue Berufsfelder

BITKOM: Zehn Prozent aller Unternehmen haben Social-Media-Manager

Was willst du später einmal werden? - Künftig könnten Kinder und Jugendliche neben den ewigen Favoriten "Feuerwehrmann" oder "Lokomotivführer" hier auch den Berufswunsch "Social-Media-Manager" nennen. Bereits zehn Prozent aller Unternehmen in Deutschland haben einer repräsentativen Umfrage des Branchenverbandes BITKOM zufolge bereits einen Experten für das Web 2.0 engagiert.

Social Media werden immer wichtiger. Großunternehmen beschäftigen bereits spezielle Manager. (Bild: Screenshot)
Social Media werden immer wichtiger. Großunternehmen beschäftigen bereits spezielle Manager. (Bild: Screenshot)
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Bei Großunternehmen mit einem Jahresumsatz von über 50 Millionen Euro existiert sogar bei mehr als einem Viertel der Unternehmen eine entsprechende Stelle. "Das Social Web wird für Unternehmen als Kommunikationskanal immer wichtiger. Die Firmen reagieren darauf, indem sie neue Stellen für die Internet-Kommunikation schaffen", sagte BITKOM-Präsident Dieter Kempf in einer Pressemitteilung. Das Berufsbild des Social-Media-Managers eröffnet laut Kempf Einsteigern und erfahrenen Kommunikationsexperten neue Job-Perspektiven. Immerhin wollen rund 20 Prozent der Großunternehmen in den nächsten sechs Monaten entsprechende Stellen schaffen. Bei den Mittelständlern sind es vier Prozent.

Studium ist Pflicht

Bewerber sollten dabei ein abgeschlossenes Studium mitbringen. Neben Kommunikationswissenschaftlern dürfen sich auch Betriebswirte mit Marketing- oder PR-Know-how sowie Sozial- oder Sprachwissenschaftler Chancen auf entsprechende Stellen erhoffen. Eine hohe Affinität zu Online-Medien wird von vielen Unternehmen ebenfalls vorausgesetzt.

Zu den Aufgaben des Social-Media-Managers gehören laut der Umfrage die Auswahl und Einführung entsprechender Social Media-Kanäle sowie deren Betreuung und das Monitoring von Aussagen über Unternehmen auf Social Media-Kanälen. Feste Anforderungsprofile für das Berufsbild oder ein Ausbildungsprogramm gibt es aber noch nicht. An der Umfrage haben deutschlandweit 1.500 Geschäftsführer und Personalverantwortliche von Unternehmen unterschiedlicher Branchen teilgenommen. 

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