Der Alleskönner

T+A K8: Blu-ray-Receiver für 5.900 Euro im Test

K8 klingt irgendwie nach Bergsteigen und luftigen Höhen. Da stellt sich sofort die Frage, ob T+As neuer Blu-ray-Receiver auch klangliche Gipfel erklimmen kann. Sollte er - denn er kostet immerhin stolze 5.900 Euro. Ein ausführlicher Testbericht. 

Obwohl der K8 vor Funktionen und Platinen fast platzt, wirkt er äußerlich sehr übersichtlich, fast sogar schon ein bisschen puristisch. (Bild: netzwelt)
Obwohl der K8 vor Funktionen und Platinen fast platzt, wirkt er äußerlich sehr übersichtlich. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Seltene Gerätegattung
  2. 2Design und Ausstattung
  3. 3Weitere Besonderheiten 
  4. 4Handhabung  
  5. 5Bildqualität 
  6. 6Stereo-Hörtest
  7. 7Surround-Hörtest
  8. 8Fazit: Gipfelstürmer
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Seltene Gerätegattung

Vor ein paar Monaten kam eine neue Gerätegattung auf: der Blu-ray-Receiver. Dabei handelt es sich um Kombigeräte, die Blu-ray-Player und AV-Receiver in einem Gehäuse vereinen und oft noch viele weitere Funktionen bieten. Die eierlegende Wollmilchsau für das Heimkino sozusagen, die keine weiteren Geräte benötigt und somit auch den Kabelsalat in Grenzen hält.

Eingefleischte Heimkino-Freaks rümpfen bei diesen Geräten normalerweise die Nase - "zu schlechte Qualität", sagen sie oft. Aber nicht immer, denn der T+A K8, der stolze 5.900 Euro kostet, macht vieles besser. 

Design und Ausstattung

Fährt der Nutzer mit den Fingern über den T+A, fällt die makellose, absolut präzise Verarbeitungsqualität auf - hier wackelt nichts. Besonders schön wirkt die Alu-Oberfläche, die mit einer speziellen Glasstrahl-Behandlung veredelt wurde. Das Bedienfeld wirkt - typisch T+A - nicht verwirrend und überfrachtet, sondern schön übersichtlich und durchdacht.

Die Rückseite ist bis in den letzten Winkel mit Anschlussmöglichkeiten belegt, sodass sich direkt die Frage stellt, wohin zuerst geblickt werden soll. Um es auf den Punkt zu bringen: Der K8 hat an Schnittstellen alles, wirklich alles, was heutzutage im modernen Heimkino benötigt wird - von Multimedia bis hin zu klassischen Buchsen.

Dazu zählt auch eine Ethernet-Buchse, über die die deutsche Wunderkiste ins Internet und Heimnetzwerk kann. Weiterhin ist der Zugriff auf Tausende Internet-Radiostationen möglich. Da auch ein Ethernet-Switch an Bord ist, können zwei weitere Geräte auf das Netzwerk Zugriff erhalten. Der USB-Anschluss auf der Vorderseite ermöglicht eine besonders leichte Verbindung, auf der Rückseite befinden sich weitere fünf USB-Schnittstellen.

Davon sind aber nur zwei für Musikdaten bestimmt, die anderen drei sollen für die Stromversorgung von zum Beispiel Funkmodulen sorgen. Logisch, dass auch Apple-Spielzeuge wie iPhone oder iPad andocken können. Dafür legt der deutsche Nobelhersteller auch gleich ein ein Meter langes Verbindungskabel bei.

Das angeschlossene Apple-Gerät lässt sich dann über die T+A-Fernbedienung steuern, was gut funktioniert. Festplatten und Speichersticks sind über USB natürlich auch anschließbar. Fotos, die über das Netzwerk oder USB zugespielt werden, sehen aufgrund der präzisen Skalierung hervorragend aus. 

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Zitat: Was genau bedeutet der erste Satz des Fazits? Das Gerät ist zu teuer? Der Autor wollte damit sagen, dass der (etwas plumpe) Begriff der "Eierlegenden...

Was genau bedeutet der erste Satz des Fazits? Das Gerät ist zu teuer?

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