Kompromissloses Kraftpaket

Klipsch SW-112: Schnörkelloser Subwoofer im Test

Dinge, die auf jeden Firlefanz verzichten und sich aufs Wesentliche beschränken, werden als puristisch bezeichnet. Der Klipsch SW-112 fällt genau in jene Kategorie, da er nicht auf optische Feinheiten setzt, sondern nur auf eines: Bass, Bass und noch mal Bass. 

Kompromissloser Subwoofer, der auf Design-Gags verzichtet und sich auf das Wesentliche konzentriert: den Tiefbass. (Bild: netzwelt)
Kompromissloser Subwoofer, der auf Design-Gags verzichtet und sich auf das Wesentliche konzentriert: den Tiefbass. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Design und Technik
  2. 2Klangqualität
  3. 3Fazit
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Design und Technik

Neues aus der Abteilung "Schnörkellos": Der Klipsch-Subwoofer SW-112 wirkt auf den ersten Blick ziemlich nüchtern und funktionell - quadratisch, abgerundete Kanten, mattschwarzes Gehäuse. Schön geht anders, andererseits muss Understatement ja nichts Schlechtes sein. Beim Klopftest fällt dann allerdings auf, dass die Entwickler offensichtlich auf Dämmmaterial im Inneren verzichtet haben - das Gehäuse klingt verdächtig hohl.

Dafür sorgt der brettharte Tieftöner auf Anhieb für Begeisterung, der - siehe Hörtest weiter unten - mit seiner kompromisslosen Gangart überzeugt. Eine derart steife Tieftönermembran ist netzwelt bisher nur sehr selten untergekommen, da der aus Fiberglas hergestellte Konus des 12-Zoll-Treibers hart wie Chitin wirkt und zudem noch ungewöhnlich flach ausfällt.

Auch die invers geformte Gummisicke fällt aus dem Rahmen und ist nicht gerade das, was den Testern jeden Tag unterkommt. Aufgrund einer speziellen Verwebung der Glasfiberfasern können Eigenresonanzen, trotz der Härte der Membran, effektiv bedämpft werden und deshalb keine störende Rolle spielen. 

Neben den üblichen Line-Eingängen kann der SW-112 an seinen Schraubklemmen auch Hochpegel-Signale aufnehmen. Die Phase ist aber nur schaltbar, und jenseits der Regler für Pegel und Tiefpass finden sich keine weiteren Einstellmöglichkeiten. (Bild: netz
Neben den üblichen Line-Eingängen kann der SW-112 an seinen Schraubklemmen auch Hochpegel-Signale aufnehmen. Die Phase ist aber nur schaltbar, und jenseits der Regler für Pegel und Tiefpass finden sich keine weiteren Einstellmöglichkeiten. (Bild: netz

Auf der Vorderseite des kantigen Amerikaners sorgt unten ein aerodynamisch geformter Bassreflexkanal für zusätzlichen Schalldruck, der durch seine Form auch bei hohen Lautstärken so gut wie keine Strömungsgeräusche verursacht. Im Inneren befindet sich eine patentierte Bash-Endstufentechnik, die mit Unterstützung eines digital gesteuerten Netzteils gleich mehrere Wirkungen haben soll: Effizienz ohne Wärmeentwicklung, hoher Dämpfungsfaktor und gute Klangqualität. Ob das stimmt, muss der anschließende Hörtest klären. 

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Beiträgeinsgesamt 1 Beitrag

Hallo, An diesem Subwoofer ist zwar alles notwendige drann und drinn, aber 28 bis 44 Hertz sind nicht mehr Modern. Die Spüitze liegt jetzt bei 16 Hertz tiefgang, 20 bis 26 schaffen schon Viele. ...

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