XXL-Basswürfel mit 35 Kilo Kampfgewicht
Heco Celan XT Sub 32 A: Massiver Subwoofer im Test
Klein, leicht und dezent? Nicht mit Heco! Der Celan XT 32 A des deutschen Herstellers sieht nicht nur bullig aus, sondern hat auch ein entsprechendes Gewicht: 35 Kilo. Was der Subwoofer klangtechnisch auf dem Kasten hat, zeigt der netzwelt-Test.
Inhaltsverzeichnis
- 1Technik, Design und Verarbeitung
- 2Klangqualität
- 3Fazit: Feine Sache
Technik, Design und Verarbeitung
Aus der edlen Celan-Serie der deutschen Traditionsmarke Heco stammt dieser in jeder Hinsicht beeindruckende Subwoofer. Schon der Postmann ächzt bei der Anlieferung, und die Redaktion staunt schon beim Auspacken. Das kantige, sehr aufwendig verarbeitete Gehäuse bringt 35 Kilogramm auf die Waage und wirkt wie ein martialischer Brocken mit Bassgarantie. Der Celan XT Sub 32 A ist in schwarzem oder weißen Glanzlack sowie den Furniervarianten Nussbaum und Kirsche erhältlich.
Somit kann der nicht zu übersehende Subwoofer den Wohnzimmer- oder Heimkinofarben angepasst werden. Das Anschlussfeld auf der Rückseite besitzt neben Lautsprechereingängen auch Lineausgänge zum Durchschleifen, bietet neben dem Tiefpassregler aber keine weiteren Equalizer-Funktionen.

Auch die ausgefallene Gehäusekonstruktion mit trapezförmigen Kanten, komplexen Gehrungsschnitten und zahlreichen Versteifungen entpuppt sich als echter Hingucker, obwohl die Meinungen innerhalb der Redaktion auseinandergingen - von "toll" bis "hässlich" war alles dabei. Keine Diskussionen gibt es hingegen bei der Verarbeitung: Sie ist makellos. Die sauber versenkte Zierblende des Tieftöners, drei trompetenförmige Reflexrohre aus Aluminiumguss sowie vibrationshemmende Gummi-Pucks zeugen von einem hohen Materialeinsatz.
Besonders beeindruckt natürlich der 33 Zentimeter große Tieftöner, der über einen massiven Aluminiumkorb mit großem Magnetsystem und eine speziell gehärtete Pappmembran verfügt. Im Inneren werkelt eine kraftvolle 400-Watt-Class-D-Endstufe, außerdem findet sich jede Menge Dämmmaterial, das zu einer besonders tiefen und sauberen Bassreflexabstimmung beitragen soll. Bei extremen Belastungen wird die Endstufe über die strömungsoptimierten Bassports mitgekühlt.


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