Einfache Bedienung, viele Vorlagen
CyberLink LabelPrint: Ansehnliche CD-Etiketten erstellen
CyberLink LabelPrint 2.5 ist ein günstiges Programm, das speziell für den Druck von Etiketten und CD/DVD-Inlays unter Windows entwickelt wurde. Im netzwelt-Test erwies sich das Programm als leicht bedienbar und glänzte durch zahlreiche Vorlagen, die über die sogenannte DirectorZone noch erweitert werden können.

Inhaltsverzeichnis
- 1Systemanforderungen
- 2Sehr hübsche Vorlagen
- 3Speichern und Drucken
- 4Fazit
Der überwiegende Teil von Musikverkäufen wird heute schon elektronisch abgewickelt, iTunes sei Dank. Die klassische CD erfreut sich aber trotzdem noch großer Beliebtheit: Nicht wenige Anwender brennen sich CDs mit ihren Lieblingsliedern fürs Auto oder den CD-Player in der Anlage. Wer seine optischen Medien mit Inlays und professionellen Etiketten ausstatten will, sollte einen Blick auf das Programm LabelPrint 2.5 werfen.
Systemanforderungen
Die Anwendung stammt von CyberLink, einem der größten Software-Hersteller Asiens. Die aktuelle Version 2.5 wird für einen Lizenzpreis von 17,99 Euro abgegeben, sodass sich wirklich jeder Nutzer das Programm leisten kann - und auf vielen Notebooks von Samsung und Acer ist LabelPrint bereits ab Werk vorhanden. Sollte das nicht der Fall sein, kann der Anwender entweder eine Testversion herunterladen oder CyberLink LabelPrint direkt online bezahlen und als Download-Fassung beziehen, eine Box-Variante gibt es nicht. Als Betriebssystem werden Windows 2000, XP, Vista und Windows 7 unterstützt, genau wie Windows 98 sowie Windows ME. CyberLink empfiehlt für den Betrieb ferner einen 700-Megahertz-Prozessor sowie 256 Megabyte an Arbeitsspeicher. Damit ist das Programm auch für ältere PC durchaus noch eine gangbare Lösung.

Sehr hübsche Vorlagen
Nach der Installation kann LabelPrint ohne Neustart des Systems sofort genutzt werden. Das Programm ist sehr übersichtlich gestaltet und führt den Nutzer Schritt für Schritt durch alle notwendigen Einstellungen: Zu Beginn muss der Anwender entscheiden, welches Dokument er erzeugen möchte. Zur Auswahl stehen ein Etikett für kleine 8cm-CDs, reguläre Dics-Aufkleber, ein Deckblatt für eine CD-Hülle aus Plastik, deren Rückblatt oder ein kompletter Einleger. Im nächsten Schritt fragt LabelPrint die Titelliste der CD ab: Neben dem Titel sollten Nutzer auch Autor und Spielzeit beziehungsweise Größe angeben, um perfekte Ergebnisse zu erreichen. Ist die vorgegebene Zahl von 15 Titeln zu gering, lässt sich die Liste fast beliebig erweitern. Mit der Funktion für den Import von MP3s kann sich der Anwender die manuelle Eingabe sparen, da das Programm automatisch Meta-Informationen der Dateien auslesen kann, sofern diese als ID3-Tags angegeben wurden.
Etwas unsinnig ist, dass die Titelliste auch dann angegeben werden kann, wenn Nutzer einen CD-Aufkleber gestalten, auf dem diese Angaben gar nicht enthalten sind. Im dritten Schritt geht es endlich an das Layout der Etiketten und Inlays: Der Nutzer kann auf zahlreiche Vorlagen zurückgreifen, bei denen Titel und Inhalt eines Etiketts und Inlays unterschiedlich angeordnet und ausgerichtet sind. Besonders gerne gesehen sind diejenigen Stile, bei denen der Titel bogenförmig platziert wurde. Ab Werk bringt LabelPrint 2.5 nur drei Bilder für den Hintergrund eines Dokuments mit, auf Wunsch lassen sich aber beliebige andere Grafiken im PNG- und JPEG-Format importieren. Mit den Werkzeugen lassen sich zu den Standard-Objekten beliebige Textfelder (entweder normal oder wieder bogenförmig) anlegen und weitere Bilder einfügen.

Speichern und Drucken
Anwender sollten nicht vergessen, ein neues Etikett oder Inlay zwischendurch zu speichern, damit im Fall eines Problems keine Änderungen verloren gehen. Standardmäßig nutzt LabelPrint das eigene Format mit der Erweiterung .lpp (LabelPrint-Projektdatei), leider wird kein Export in andere Dateitypen unterstützt. Nur über den Umweg eines PDF-Druckers kann der Nutzer ein Dokument ausgeben, um es anschließend auf einen anderen PC zu übertragen. Apropos Druck: Im letzten Schritt präsentiert CyberLink LabelPrint eine praktische Vorschau, sodass Nutzer das Ergebnis schon vor der physischen Ausgabe abschätzen können. Das Programm kennt dutzende Papierformate, von Avery 5931 Jewel Case bis WriteAway CD-DVD. Sollte die Druckausgabe nicht perfekt sein, ist in der Konfiguration eine präzise Kalibrierung möglich.
Fazit
CyberLink LabelPrint konzentriert sich auf die wichtigsten Funktionen, um Etiketten und Inlays ohne großen Aufwand unter Windows zu erstellen. Einsteiger werden sich über die einfache Bedienung und die hübschen Vorlagen freuen, während Nutzer mit etwas mehr Erfahrung sicher Funktionen für eine genauere Anpassung der Dokumente vermissen werden. Das starre Konzept von LabelPrint 2.5 hat nicht nur Vorteile.
