Nutzer können sich auf schnellere Spiele freuen
JavaFX 2.0: Flash-Konkurrent wird Open Source
JavaFX ist eine Technologie, mit deren Hilfe interaktive Webanwendungen realisiert werden können. Oracle hat am Rande der Hausmesse OpenWorld in San Francisco eine neue Version der Anwendung vorgestellt, die nun endlich die Dominanz von Flash und Silverlight unter Windows und auf dem Mac brechen soll.

Inhaltsverzeichnis
- 1Betriebssysteme
- 2Grafikdarstellung
- 3Zeitnahe Freigabe
- 4Fazit
Immer mehr Anwendungen werden im Browser ausgeführt und nicht mehr installiert, weshalb praktisch alle großen IT-Konzerne eigene Cloud-Lösungen vorgestellt haben. Adobe setzt auf Flash und HTML 5, das bei Microsoft neben Silverlight ebenfalls gut ankommt. Dagegen spielt JavaFX von Oracle fast keine Rolle.
Betriebssysteme
Die Dominanz der drei Technologien soll sich jetzt mit JavaFX 2.0 ändern, das die Bedürfnisse des Nutzers ins Zentrum seiner Bemühungen stellt. Oracle hat die neue Version auf der Hausmesse OpenWorld in San Francisco präsentiert und direkt die Windows-Version ins Netz gestellt. Für die Anzeige einer Webseite, die JavaFX einsetzt, benötigen die Nutzer nicht unbedingt das große JavaFX 2.0 SDK, eine gewöhnliche Java-Laufzeitumgebung mit JavaFX 2.0 Runtime genügt völlig. Damit hat JavaFX einen Vorteil gegenüber Adobe Flash und Microsoft Silverlight, weil das Java Runtime Environment schon auf vielen PC vorhanden ist.
Auf Wunsch können Nutzer trotzdem das JavaFX SDK installieren, um das volle Potential der Technologie auszuschöpfen. JavaFX 2.0 benötigt mindestens das Betriebssystem Windows XP (mit Service Pack 2) in der Home- oder Professional-Variante, natürlich sind auch Vista und das aktuelle Windows 7 nutzbar. Der Browser Mozilla Firefox kann erst ab Windows Vista für JavaFX-Anwendungen eingesetzt werden, unter XP klappt das nicht mehr - ganz im Gegensatz zu Google Chrome oder dem Internet Explorer 7 und 8. Besitzer eines Macintoshs müssen sich derzeit mit einer Beta-Ausgabe von JavaFX 2.0 begnügen, da die Umgebung offenbar nicht mehr rechtzeitig zur Vorstellung fertig geworden ist - genau wie die Linux-Fassung.

