Verkauf der OpenMacs weiter verboten

Apple gegen Psystar: Berufung von Mac-Klon-Hersteller abgelehnt

Psystar dürfte mittlerweile bei einigen Nutzern in Vergessenheit geraten sein. Das Unternehmen bot vor wenigen Jahren Rechner mit Mac OS X an, wogegen Apple gerichtlich vorging und den Verkauf stoppte. Psystar legte gegen die einstweilige Verfügung Berufung ein und jetzt liegt die Entscheidung des zuständigen Gerichts vor.

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Anders als Windows oder Linux gibt es das Betriebssystem Mac OS X nur gemeinsam mit Hardware von Apple und keinem anderen Hersteller. Dies hielt allerdings Psystar nicht davon ab, zwischen 2008 und 2009 eigene Rechner mit einer Installation von Mac OS X zu verkaufen. Die sogenannten OpenMacs waren deutlich günstiger als die Macs von Apple.

Urheberrechte durch Psystar verletzt

Wie nicht anders zu erwarten war, ließ sich das Apple nicht gefallen und erwirkte im Dezember 2009 eine einstweilige Verfügung, die Psystar den Verkauf untersagte. Der OpenMac-Hersteller legte gegen dieses Urteil Berufung ein, die jetzt allerdings von der US-Berufungsrichterin Mary Schroeder abgelehnt wurde. Psystar verletzt laut Meinung der Richterin mit seinen OpenMacs Urheberrechte von Apple, die das Unternehmen für Mac OS X hält.

Psystar war für Apple schon von Anfangan  keine große Konkurrenz. Zwischen April 2008 und August 2009 wurden lediglich 768 Mac-Klone verkauft und das Unternehmen war zwischenzeitlich sogar insolvent. Für Apple dürfte die Ablehnung der Berufung trotzdem von Interesse sein, es bestätigt schließlich, dass Drittanbieter ihre Hardware nicht mit einer Installation von Mac OS X ausstatten dürfen.

Mac OS X liegt derzeit in der Version 10.7 alias Lion vor. Das aktuelle Betriebssystem orientiert sich ein wenig an Apples mobilen Betriebssystem iOS und bietet unter anderem mehr Gestensteuerung sowie die Möglichkeit ,Anwendungen im Vollbildmodus laufen zu lassen.

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