Rechtsstreit in den USA
Klage von Apple: T-Mobile schlägt sich auf die Seite von Samsung
Die beiden Unternehmen Apple und Samsung befinden sich in einem nicht enden wollenden Rechtsstreit. In vielen Ländern verklagen sich die beiden Unternehmen gegenseitig. Zu dem Rechtsstreit in den USA äußert sich jetzt erneut einer der Mobilfunkanbieter - und schlägt sich auf eine Seite.
In den USA fordert Apple derzeit eine einstweilige Verfügung gegen Samsung, die den Verkauf des Galaxy Tab 10.1 und dreier Smartphones aus der Galaxy-Reihe stoppen soll. Nachdem sich mit Verizon bereits der größte US-Mobilfunkanbieter auf die Seite von Samsung gestellt hat, wendet sich jetzt auch T-Mobile USA gegen Apple.
Beeinträchtigung des Weihnachtsgeschäfts
Die Tochter der Deutschen Telekom wendete sich mit einem entsprechenden Schreiben an das zuständige Gericht, wie das auf Patentstreitigkeiten spezialisierte Blog Foss Patents berichtet. Der Macher des Blogs hat eine Kopie des Schreibens veröffentlicht. T-Mobile beruft sich wie Verizon auf öffentliche Interessen, die durch ein Verkaufsverbot verletzt werden würden. Als Argument führt der Mobilfunkanbieter dabei an, dass die einstweilige Verfügung dem Unternehmen und seinen Kunden unnötigerweise schaden würde.
Die Begründung: "Zu diesem späten Zeitraum konnte T-Mobile keine vergleichbaren Ersatzprodukte für die Weihnachtssaison 2011 finden." Der Mobilfunkanbieter habe sich bereits für die Weihnachtsverkäufe vorbereitet und die Marketing-Kampagnen würden das Galaxy S 4G und das Galaxy Tab 10.1 prominent darstellen. Zudem wurde schon ein entsprechendes Inventar bestellt und der Markt erwarte von T-Mobile, dass der Mobilfunkanbieter die Geräte verkauft. Kunden, die Android-Smartphones oder -Tablets bevorzugen, könnten keine Ersatzgeräte mit denselben Funktionen und zum selben Preis erstehen.
Partnerschaft mit Microsoft
Der Rechtsstreit zwischen Apple und Samsung läuft in den USA seit April. Inzwischen wurde er aber auf eine Vielzahl an Ländern ausgeweitet. In Deutschland konnte Apple beispielsweise schon ein Verkaufsverbot des Galaxy Tab 10.1 erwirken, allerdings reichte Samsung gegen die Entscheidung Berufung ein.
Darüber hinaus schloss Samsung mit Microsoft eine Partnerschaft, um Klagen des Software-Riesens zu vermeiden. Samsung willigte ein, für seine Android-Geräte Lizenzgebühren an Microsoft zu zahlen. Bei Google kommt dieser Patentdeal nicht sehr gut an.


Das Landgericht Düsseldorf nimmt sich dem Einspruch von Samsung gegen das Verkaufsverbot des Galaxy Tab 10.1 in Europa an. Am 25. August kann das Unternehmen seine Argumente in einer mündlichen Verhandlung vorbringen.
Apple gegen Samsung, Samsung gegen Apple: Der Rechtsstreit zwischen den beiden Unternehmen weitet sich noch immer aus. Jetzt legte das südkoreanische Unternehmen in Australien eine Gegenklage gegen den iPhone-Hersteller ein.
Der Rechtsstreit zwischen Apple und Samsung will einfach kein Ende nehmen. Jetzt meldete sich zum ersten Mal ein Provider zu Wort, außerdem reichte Samsung in einem weiteren europäischen Land Klage gegen Apple ein.
In Deutschland und Australien darf das Galaxy Tab 10.1 derzeit nicht verkauft werden, ein Verbot für die USA könnte folgen. Die zuständige US-Richterin gab eine Einschätzung im Rechtsstreit zwischen den beiden Unternehmen ab.
Apple gegen Samsung: Dieser Rechtsstreit geht in Deutschland mal wieder in die nächste Runde. Apple ist offensichtlich der Auffassung, dass auch das Design des Galaxy Tab 10.1N sich zu nahe am iPad orientiert.
In den USA kann sich Samsung über einen Erfolg im Rechtsstreit mit Apple freuen. Ein kalifornisches Gericht lehnte die einstweilige Verfügung von Apple ab, in der der iPhone-Hersteller ein Verkaufsverbot mehrerer Smartphones und des Galaxy Tab 10.1 gefordert hatte.
Und wieder gibt es neue Entwicklungen im Rechtsstreit zwischen Apple und Samsung in Deutschland. Apple will mit zwei Klagen den Verkauf von insgesamt 15 Geräten des Konkurrenten unterbinden.




