In Zusammenarbeit mit TomTom
Nike+ SportWatch GPS im Test: Fitness-Uhr für Jogging-Fans
Laufdaten immer im Blick: Die GPS-Laufuhr Nike+ SportWatch misst Daten wie Zeit, Strecke, Tempo und verbrannte Kalorien und wird damit zum idealen Trainingsbegleiter. Navi-Hersteller TomTom sorgt dabei für die Satellitenverbindung bei Wind und Wetter. Überzeugen können auch Design und Bedienung der Sportuhr.
Nike+ SportWatch GPS: Die Laufuhr ermöglicht Joggern die Messung von Leistungsdaten per GPS und einem mitgelieferten Schuhsensor. Zur Auswertung der Informationen steht das Nike+-Laufportal zur Verfügung. Der Preis von 200 Euro für die Uhr ist nicht zu hoch angesetzt. Zum Video: Nike+ SportWatch GPS
Inhaltsverzeichnis
- 1USB-Anschluss im Armband
- 2Einfache Menüführung
- 3GPS-Sensor
- 4Nike+ Connect
- 5Einstellungsparameter für Laufuhr
- 6Nike-Laufportal
- 7Smartphone und MP3-Player als Alternative
- 8Fazit: Professionelle Uhr für ambitionierte Läufer
Nikes setzt bei seiner rund 200 Euro teuren Laufuhr Nike+ SportWatch GPS auf eine geradlinige Optik: Der Displayrahmen besitzt keine rundliche Ausformungen - im Gegensatz zu Geräten anderer Hersteller. Das wirkt schnittig und sportlich, das innen neongrün eingefärbte Armband rundet das reduzierte Design ab.
Auch Tragekomfort und Funktionalität stimmen. Die 63 Gramm leichte Laufuhr erweist sich als robuster Laufcomputer, liegt aber während der Laufeinheiten angenehm und dicht am Handgelenk. Allenfalls entstehender Schweiß führt zu leichten Rutschbewegungen, was kaum auszuschließen ist. Die Kontrolle der Messdaten auf dem wertigen Mineralglas-Display gerät dadurch aber nicht aus dem Blick.
Wasserdicht ist das Gerät bis zu einem Wasserdruck von fünf Bar, das entspricht einer Wassersäule von 50 Metern. Regen kann der GPS-Laufuhr damit nichts anhaben, auch unter der Dusche, beim Baden oder Händewaschen muss man das Gerät nicht ablegen. Zum Tauchen und Schwimmen ist sie dennoch nicht geeignet.
USB-Anschluss im Armband
Nike bringt den USB-Kontakt zur Online-Portierung von Laufdaten und Aufladung im Armband unter. Das hört sich zunächst sperrig an - Nike verpackt den Kontakt aber unterhalb des Armbandverschlusses. Eine gute Lösung, zumal auf Zusatzgeräte verzichten werden kann, die für die nötige Synchronisierung von Laufdaten sorgen.
Beigelegt hat Nike seiner Uhr einen Schuhsensor, der in Nikes Laufschuhreihe Air unterhalb der Sohle eingesetzt werden kann oder alternativ einfach an den Schnürsenkeln befestigt wird. Der Sensor kommt zum Einsatz, wenn die Satellitenverbindung zum TomTom-GPS-Emfänger gestört ist - etwa in Hallen oder Unterführungen. Der Sensor wurde ursprünglich in Zusammenarbeit mit Apple entwickelt und befähigte schon iPod und iPhone, Laufdaten zu sammeln.
