Anleitung zum Videoschnitt
Einstieg: Videos schneiden mit PowerDirector 9 Deluxe
CyberLink bietet mit PowerDirector 9 eine ausgewachsene Videoschnittlösung, die irgendwo zwischen den Anwendungen Apple iMovie und Adobe Premiere Pro angesiedelt ist. Netzwelt zeigt, wie Nutzer mit etwas höheren Ansprächen als der Durchschnitt exzellente Ergebnisse mit der Applikation erreichen können.

Inhaltsverzeichnis
- 1Systemanforderungen
- 2QuickTime und Display
- 3Raum für die Sammlung
- 4Bearbeitung und Spuren
- 5Effekte und etwas Magie
- 6Produktion und Freigabe
- 7Fazit
Systemanforderungen
Diese Marktlücke möchte der Taiwanesische Software-Hersteller CyberLink mit PowerDirector 9 schließen. Die Anwendung ist gleich in mehreren Versionen verfügbar: Für einen Lizenzpreis von 69,99 Euro erhält der Nutzer die Deluxe-Variante, die alle grundlegenden Funktionen beinhaltet. Wer besonders großen Wert auf die Geschwindigkeit einer Anwendung legt, weil er zum Beispiel Dateien mit mehreren Gigabyte schneiden möchte, ist fast zwangsläufig auf die sogenannte Ultra64-Version angewiesen: Sie ist speziell auf die 64-Bit-Version von Windows 7 geschnitten, um beispielsweise mehr als vier Gigabyte Arbeitsspeicher ansprechen zu können.
Außerdem enthält CyberLink PowerDirector 9 Ultra64 eine Ausgabe von MediaEspresso, einem Programm zur Umwandlung von Fotos und Filmen in andere Dateitypen. Auf der Hersteller-Website wird als Preis 90 Euro angegeben, derzeit gibt es die Ultra-Variante aber für 70 Euro, genau wie die Deluxe-Fassung. Die Anforderungen von PowerDirector 9 an die Hardware sind relativ hoch: Der Rechner muss mindestens über 512 Megabyte Arbeitsspeicher verfügen, empfohlen werden für ein normales 32-Bit-System stolze drei Gigabyte. Darüber hinaus verstehen sich eine schnelle Grafikkarte und ein möglichst aktueller Prozessor von selbst.

QuickTime und Display
CyberLink PowerDirector unterstützt alle Windows-Versionen seit XP (Service Pack 2). Bei der Installation fragt der Setup-Assistent den Nutzer, ob er unter anderem die Programme QuickTime und SmartSound auf seinem System einrichten möchte - diesem Wunsch sollte zugestimmt werden, da sonst eventuell einige Funktionen von PowerDirector nicht nutzbar sind. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Installation kann es passieren, dass die Anwendung den ersten Startversuch mit einer Fehlermeldung quittiert, da für den Betrieb der Schnittsoftware mindestens eine Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln notwendig ist.
