Schlüssel ade
Gadget Globus: Türen per NFC öffnen
Schlüssel ade: Durch Near Field Communication (NFC) - Technologie soll es nun möglich sein, mit dem eigenen Smartphone Türschlösser zu öffnen. Die Firma Yale Locks & Hardware hat in einem ersten Testlauf an der Arizona State University die Funktionstüchtigkeit dieser Schlösser getestet.
Bisher kommt die NFC-Technik vor allem als bargeldlose Bezahlmethode zum Einsatz. Beispielsweise Googles neuester Service Google Wallet greift auf NFC zurück. Die letzten Dienstag, 20. September, offiziell vorgestellte Funktion ist jedoch bisher nur in den USA anwendbar.
NFC in Türen
Yale Locks & Hardware, eine Tochterfirma von Assa Abloy, hat es sich zum Ziel gemacht, die NFC-Technik auch in anderen Bereichen zu verwenden. Nutzer brauchen lediglich ein Gerät und ein Türschloss mit eingebautem NFC-Chip und schon kann das betreffende Schloss ohne Berührung, lediglich durch das Halten des Smartphones vor den entsprechenden Türport geöffnet werden. Zur zusätzlichen Sicherung kann die Eingabe eines PINs erfolgen.
Gesichert werden soll das Ganze durch dasso genannte Secure Element, das auch bei Google Wallet zum Einsatz kommt. Das "Sichere Element" ist ein Chip, der nur ausgewählten Programmen den Zugriff erlaubt und dadurch gegen unauthorisierte Zugriffe geschützt sein soll. Den Informationen des Smart Home Blog zufolge soll die Technologie zudem den Funknetzstandard Zig Bee und den drahtlosen Kommunikationsstandard Z-Wave unterstützen. Dadurch kann das Türschloss, wenn vorhanden, in die Haussteuerung integriert und beispielsweise genutzt werden, um gleichzeitig mit dem Eintreten Musik anzuschalten.
Test angeblich erfolgreich
Für den Test des Herstellers wurden ausgewählte Studenten und Professoren mit Smartphones und ihre Räume mit Türschlössern ausgestattet, die die NFC-Technologie unterstützen. Dem Unternehmen zufolge war der Testlauf positiv, 90 Prozent der Studenten hätten den Wunsch geäußert, alle Türen der Universität mit ihrem Smartphone öffnen zu können.
Die NFC-Türschlösser von Yale Locks & Hardware sind ein weiterer Schritt dahin, Smartphones zu tatsächlichen Alleskönnern zu enwickeln. Bald werden diese Geräte möglicherweise regelmäßig nicht nur zum Telefonieren, Internetsurfen und Fernsehgucken verwendet, sondern auch zum Bezahlen und eben zum Türen öffnen. Bleibt nur zu hoffen, dass man das technische Wunderwerk dann nicht zu oft auf dem Esstisch zu Hause vergisst.


Wenn es nach Google geht, brauchen Nutzer in Zukunft keinen Geldbeutel mehr. Ganz so weit ist es noch nicht, aber Bezahlen können sie bald mit dem Smartphone. Google Wallet nennt sich das mobile Bezahlsystem des Suchmaschinenanbieters.
Mikrofon, Lautsprecher und eine App: Mehr benötigen Nutzer bei Zoosh nicht, um ihr Smartphone oder Tablet zum mobilen Bezahlen einsetzen zu können. Ein NFC-Chip oder andere neue Hardware werden nicht benötigt.
Dem Blog TechCrunch liegt ein Dokument vor, das den Start von Google Wallet in den USA noch für diese Woche ankündigt. Möglicherweise können dort Nexus S 4G-Benutzer schon bald mit ihrem Smartphone bezahlen.
Google Wallet bekommt noch vor dem offiziellen Start einen neuen, gewichtigen Partner. Visa hat angekündigt, sich ebenfalls an der neuen Zahlmethode via Smartphone zu beteiligen. Die zusätzliche Teilnahme von Visa Europe lässt überdies vermuten, dass auch hierzulande Google Wallet eingeführt werden könnte.
Konkurrenz für Bluetooth: Geräte mit NFC-Chip sollen künftig auch drahtlos Daten und Nachrichten untereinander übermitteln können. Eine neue Technologie des NFC-Forums ermöglicht eine Peer-to-Peer-Verbindung.
RIM hat eine neue NFC-Funktion für bestimmte Smartphones aus den BlackBerry Bold- und Curve-Reihen vorgestellt. BlackBerry Tag ermöglicht es, via NFC-Chip Daten zwischen zwei Smartphones zu transferieren. Die neue Funktion soll Teil des nächsten OS Updates werden.
Sicheres Bezahlen mit dem Galaxy S3? Samsungs neues Smartphone wird mit der MobiCore-Technologie ausgeliefert, die sicherheitssensible Apps vor unerlaubtem Zugriff schützen soll.




