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Banshee 2.2: Musikverwaltung auf Open-Source-Basis
Banshee ist ein Open-Source-Programm für die Wiedergabe von Musik und Filmen, das zum Standard fast jeder Linux-Distribution gehört. Das Programm ist mittlerweile auch für Windows und den Mac erhältlich, wo es als iTunes-Ersatz gute Dienste leistet. Netzwelt hat die kürzlich freigegebene Version 2.2 getestet.

Inhaltsverzeichnis
- 1Entwickelt für Linux
- 2Kaufen und anhören
- 3Bibliothek und Alben
- 4Fazit
Apple dominiert mit iTunes den Software-Segment für Medienspieler, auch Microsoft liegt mit seinem Media Player noch gut im Rennen. Trotzdem gibt die Open-Source-Community nicht auf: Mit Rhythmbox, Songbird und Banshee gibt es gleich drei Programme, die mit den kommerziellen Platzhirschen konkurrieren können. Letzteres Programm ist besonders attraktiv, da es viele Geräte unterstützt und auch einige Handys beliefern kann.
Entwickelt für Linux
Die Entwickler von Banshee haben das Programm kürzlich in Version 2.2 freigegeben, die zahlreiche neue Funktionen beinhaltet. Da der Medienspieler ursprünglich für Linux entwickelt wurde, ist hier die Installation besonders einfach: Unter Ubuntu, Fedora, openSUSE und Co. müssen Benutzer nur in der Verwaltung das entsprechende .rpm- oder .deb-Paket auswählen, alle Abhängigkeiten werden dann automatisch aufgelöst. Wer Banshee in openSUSE oder Ubuntu auf die neueste Version aktualisieren möchte, kann das mithilfe der 1-Klick-Paketquellen auf der Projektseite tun. Bei Ubuntu hat dies einen ganz besonderen Effekt.
Da Canonical den Banshee-Quelltext so anpasst, dass Provisionen für Käufe im Amazon Music Store auf das Konto von Canonical gehen, kommt das Gnome-Projekt durch die Nutzung der offiziellen Version wieder in den Genuss höchstmöglicher Einnahmen. Damit fördern Nutzer das Gnome-Projekt stärker. Banshee 2.2 ist nicht auf Linux festgelegt, das Programm kann problemlos auch unter Microsoft Windows oder Mac OS X ausgeführt werden. Die Entwickler stellen dazu speziell angepasste Installationspakete bereit, die mit einer Größe von knapp 30 Megabyte recht schnell heruntergeladen sind. Die Installation erfolgt wie bei jeder anderen Windows-/Mac-Anwendung, also entweder aus einer .exe-Datei oder einem .dmg-Abbild.

